hn_04_12_2015_heizkosten_foto-gaeding-marcel  Die Heizsaison ist in vollem Gange. Allerdings können Hausbesitzer im Jahr einige Hundert Euro sparen, wenn sie ihre Lieferverträge – etwa mit dem Gasanbieter – kritisch unter die Lupe nehmen. Auch Abrechnungen sollten aufmerksam studiert werden, raten die Experten der Berliner Verbraucherzentrale.
Der Wechsel zu einem anderen Gasanbieter kann mitunter eine große Ersparnis ausmachen. Online-Vergleichsportale liefern in wenigen Minuten die aktuellen Konditionen und ermöglichen Hausbesitzern dadurch herauszufinden, ob sie womöglich bei ihrem bisherigen Lieferanten zu viel bezahlen. „Die Gaspreise sind in der jüngeren Vergangenheit gesunken“, sagt Roland Scharathow, Energiekoordinator bei der Verbraucherzentrale Berlin. „Nicht alle Versorger geben diesen Vorteil aber an ihre Kunden weiter.“ Oft hätten Verbraucher Angst, nach einem Wechsel ohne Gas dazustehen oder fürchten sich vor einem höheren bürokratischen Aufwand. Doch die Sorgen seien unbegründet, sagt Scharathow. Denn die Gaslieferung sei über den örtlichen Grundversorger immer sichergestellt. „Und der Wechsel selbst ist unkompliziert.“
Steht ein Verleich in einem Onlineportal an, ist es ratsam, zuvor die Suchkriterien anzupassen. „Verbraucher sollten dabei auf die Such-Voreinstellungen achten und Vorauskasse, komplizierte Bonusregelungen oder eine sehr lange Mindestvertragslaufzeit vermeiden.
Vorsicht ist auch bei der Jahresabrechnung des Gaslieferanten geboten, sagt die Verbraucherzentrale Berlin. Diese sollte auf Herz und Nieren geprüft werden – notfalls auch mit Hilfe eines Energieberaters der Verbraucherzentrale Berlin.

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