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Leipziger Hausbesitzer entdecken Holz als Brennstoff wieder – und sind da im Bundesvergleich keine Ausnahme. Wie der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband mitteilt, nimmt die Produktion von Holzpellets als Energieträger rasant zu. Zwischen Juli und September 2012 wurden 640.000 Tonnen Pellets produziert, 25 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum 2011. Zum Jahresende soll die 2012 produzierte Menge an Holzpellets bei mehr als zwei Millionen Tonnen liegen. Wermutstropfen: Allmählich ziehen die Preise für Brennholz an, es ist mit Preissteigerungen zu rechnen.

Im Vergleich zu Öl oder Gas sind Holzpellets immer noch eine preiswerte und umweltschonende Variante, Wärme und Energie aus nachwachsenden Rohstoffen zu gewinnen. Wer mit Pellets heizt, spart im Gegensatz zu einer Heizöl betriebenen Heizung mitunter 40 bis 45 Prozent Geld und entlastet die Umwelt. „Es gibt weiterhin ein großes Ausbaupotenzial für Pelletheizungen, bei flächendeckender Versorgungssicherheit“, sagt Martin Bentele, der geschäftsführende Vorsitzende des Deutschen Energieholz- und Pelletverbandes (DEPV). Aktuell gibt es in der Bundesrepublik einen Überschuss an produzierten Holzpellets. Dieser wird unter anderem in Länder wie Italien verkauft oder an Kraftwerke weitergegeben.

Die Bundesrepublik Deutschland ist europaweit das Land, in dem am meisten Holzpellets produziert werden. Bundesweit sind es aktuell 54 Anlagen. Fünf Hersteller liefern mit einer Menge von jeweils mehr als 100.000 Tonnen Holzpellets 60 Prozent der Produktionsmenge. „Rund 96 Prozent der produzierten Menge sind Premiumpellets, die zur Wärmegewinnung in kleinen und mittleren Feuerungen genutzt werden“, erklärt der DEPV. Wer sich für das Heizen mit Holz interessiert, kann sich vor einer möglichen Umstellung auf eine Pelletheizung im Internet informieren.

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