Für viele Gärtner steht die Pflege ihres Gartens bei steigenden Temperaturen an erster Stelle. Doch bevor man versehentlich eine Ordnungswidrigkeit beim Heckenschnitt begeht, sollte man sich über das Bundesnaturschutzgesetz informieren. Hecken dürfen nämlich zu jeder Jahreszeit geschnitten werden. Zum späten Frühlingsanfang berät die Allgemeine-Rechtsschutz-Versicherungs- AG „ARAG“ Heimgärtner was beim Beschneiden und Trimmen der geliebten Gartengewächse erlaubt ist.

Das Bundesnaturschutzgesetz schreibt ein Schneide-Verbot von Hecken, Gebüschen und Gehölzen zwischen dem 1. März und dem 30. September vor, sagt die ARAG. Wer gegen die Ruhezeit der Pflanzen verstößt, muss mit einer Geldbuße von bis zu 10.000 Euro rechnen, da diese als Ordnungswidrigkeit geahndet wird. Davon unangetastet bleiben schonende Form- und Pflegeschnitte, um ein Wuchern der Pflanzen zu verhindern. Weiterhin unbesorgt können Berlins Gärtner ihre Gewächse in Haus- und Kleingärten zurückschneiden, diese sind von der Regelung nämlich nicht betroffen. Trotzdem ist es ratsam vor größeren Sägearbeiten in der Kommune nach einer Baumsatzung zu fragen, erklärt ARAG.

Für alle Arten von Laubarbeiten an Bäumen und Sträuchern, egal ob im Kleingarten oder auf großem Grundstück, gilt dennoch: Der Lebensraum von Tieren in Bäumen, Hecken und Sträuchern muss gewahrt bleiben. Sie dürfen nicht aus rein ästhetischen Aspekten beeinträchtigt oder zerstört werden, erklärt die ARAG. Sonst kommen auch hier auf den übereifrigen Gärtner Anzeigen wegen einer Ordnungswidrigkeit zu.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here