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Viele Einfamilienhäuser in Berlin sind in die Jahre gekommen. Wie der Bauherren-Schutzbund (BSB) mitteilt, sei die Mehrzahl der Wohnhäuser älter als 25 Jahre und sanierungsbedürftig. Bevor jedoch Hausbesitzer die Sanierung eines Einfamilienhauses in Auftrag geben, sollten sie Experten zu Rate ziehen, sagt der BSB. Bevor ein haus saniert wird, gelte es, die Gründe für eine Sanierung genau unter die Lupe zu nehmen. „Hier ist mit Weitblick und Sachverstand zu handeln“, lautet der Expertentipp des Bauherrenschutzbundes.

Gründe für die Haussanierung gibt es viele: Neben einer verschlissenen Bausubstanz führt der Bauherren-Schutzbund unter anderem eine veraltete, energiefressende Haustechnik, ein veränderter Platzbedarf oder den Wunsch nach barrierefreiem Wohnen an. Obwohl nicht alle Arbeiten bei einer Haussanierung gleichzeitig erledigt werden müssen, sei zu beachten, dass viele Maßnahmen dennoch einander bedingen. „Ein Fahrplan hilft, Zeitabläufe, Baumaßnahmen und Kosten zu planen“, rät der BSB.

Jede Modernisierung sollte vorab mit einer detaillierten Substanzbewertung beginnen. Ein Experte nimmt dabei die Gebäudehülle, Heizungsanlage und Haustechnik in Augenschein. Vor allem bei einer energetischen Sanierung sollte eine neutrale Beratung vor Ort in Anspruch genommen werden. Insbesondere die zusätzliche Wärmedämmung setzt voraus, dass das Massivhaus oder Fertighaus den Maßnahmen aus statischer Sicht standhält. Sowohl bei Dämmung als auch beim Ausbau des Dachgeschosses sollten außerdem die Genehmigungsbehörden einbezogen werden, so der BSB.

Weitere Infos zum Thema beim

Bauherren-Schutzbund e.V.
Brückenstr. 6
10179 Berlin

Tel.: (030) 400 339 500
Fax: (030) 400 339 512
E-Mail: office(at)bsb-ev.de

Homepage des BSB e.V.

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