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Laut Studien haben es die angehenden Häuslebauer gerade auf die deutschen Kleinstädte im suburbanen Raum abgesehen. Die Gründe liegen auf der Hand. Die Lebenserhaltungskosten in Großstädten steigen immer weiter und die Infrastruktur kommt an die Grenzen ihrer Belastbarkeit. Da sich Eltern aber eine gesicherte Zukunft für ihre Kinder wünschen, wandern junge Familien in ruhige Kleinstädte ab. Ihr Ziel: Einen günstigen Baugrund erwerben und das eigene Traumhäuschen bauen. Was bei der Planung zu beachtet ist und warum Sie gerade beim Kinderzimmer genauer hinsehen sollten, erfahren Sie jetzt.

Wie viel Platz braucht man eigentlich?

Ein Architekt wird in der Anfangsphase einer Planung viele Fragen stellen. Neben Äußerlichkeiten und praktischen Aspekten betreffen die natürlich auch das Innenleben eines Hauses. Es ist also ratsam, sich schon vorab ein paar Basics zu überlegen, auf was die Familie wert legt.

Küche und Esszimmer

Für eine optimale Küche sollte eine Mindestgröße von 10 m2 eingeplant werden. Hier liegt der Fokus auf dem Aussehen von Koch- und Stauraum. Wenn Sie eine Kücheninsel wollen, sollten Sie großzügiger kalkulieren, damit die umliegenden Küchenschränke problemlos geöffnet werden können. 15-20 m2 sind hier ein optimaler Richtwert.

Die klassische Wohn- und Esszimmer-Kombination ist nach wie vor eine sinnvolle Option für Familien. Dort spielt sich das gemeinsame Leben ab, also darf es an Wohnkomfort nicht fehlen. Da die Räumlichkeiten auf verschiedene Weise genutzt werden (Essen, Fernsehen, Entspannen, Spielen), kann der Platz ruhig großzügig bemessen sein: 30-40 m2 sind ideal.

Badezimmer und Schlafzimmer

Badezimmer sollten strategisch gesetzt werden, also eventuell einen direkten Zugang zu Schlaf-/Kinderzimmer besitzen. Überlegen Sie auch, ob es sinnvoll ist, zwei oder drei Badezimmer einzurichten. Bei mehreren Kindern im Haus kann es am Morgen sonst zu hohen „Wartezeiten“ kommen. Mit ungefähr 8 m2 bekommen Sie alles hinein, was für Zweck und Wellness benötigt wird.

Da der Trend dahin geht, dass ein Schlafzimmer mehr als nur Bett, Schrank und Nachttisch beherbergt, sollte man 12-15 m2 einplanen. Der Raum wird von Erwachsenen zunehmend auch als Rückzugsort benutzt, das heißt es finden sich immer häufiger kleine Sitzecken oder andere Möbel darin, die für Entspannung genutzt werden. Falls Sie darauf Wert legen, ist es besser, wenn das Zimmer nicht zu klein ausfällt.

Das Kinderzimmer

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Foto: ©shutterstock_1318989128

Den Räumen für Kinder sollte ganz besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden. Schließlich verbringt der Nachwuchs viel Zeit in seinen „eigenen vier Wänden“. Im Kinderzimmer wird nicht nur geschlafen und gespielt, es bietet einen wichtigen Rückzugsort für die Kids und muss beim Heranwachsen immer wieder flexibel an die Altersbedingungen angepasst werden.

In allen Lebenslagen ist es wichtig, dass sich Kinder dort entfalten können. Die Inneneinrichtung spielt deshalb eine tragende Rolle. Während es bei älteren Kindern eher zweckmäßig sein kann, sollten die Zimmer für die ganz Kleinen altersgerecht möbliert werden. Hier können Sie sich Anregungen holen.

Es erscheint also sinnvoll, bei den Maßen großzügiger zu planen. Mit 15-20 m2 sind Sie für alle Veränderungen gut gewappnet. Spätestens wenn das Kinderbett gegen ein Größeres ausgetauscht werden soll und die Spielzeugkisten einem Klavier oder Schlagzeug weichen müssen, werden Sie dankbar sein, dass genug Platz vorhanden ist.

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