Aktuell Bau GmbH

Wer heutzutage in ein Fertighaus oder Massivhaus in Wolfsburg baut, der hat auch die niedrigen Betriebskosten im Blick. Ältere Häuser – sogenannte Bestandsimmobilien – hingegen sind in Sachen Haustechnik nicht immer auf dem neuesten Stand. Ganz im Gegenteil: Heizungen und Energieversorgung stammen mitunter aus dem vorigen Jahrhundert. Unter Federführung des Instituts für sozial-ökologische Forschung startet jetzt eine Kampagne, die Hauskäufer dazu animieren soll, ihre gebrauchte Immobilie energetisch zu sanieren.

Im Gegensatz zu einem neuen Massivhaus oder Fertighaus ist eine gebrauchte Immobilie häufig preislich günstiger. Doch viele Hauskäufer vergessen, dass mitunter noch einmal eine beträchtliche Summe Geld investiert werden muss, um die Haustechnik wie Heizung, Warmwasser und Strom auf den neuesten Stand der Technik zu bringen und die Bauhülle zu dämmen. Eine energetische Sanierung spart nicht nur monatlich hohe Betriebskosten. Die Bundesregierung hat sich vorgenommen, bis zum Jahr 2050 den Ausstoß an Treibhausgasen um 95 Prozent zu reduzieren.

Um dieses ehrgeizige energiepolitische Ziel zu erreichen, sollen auch Hauseigentümer und künftige Hausbesitzer einbezogen werden. Gemeinsam mit den Klimaagenturen der Regionen, der Verbraucherzentrale NRW und dem Institut für ökologische Wirtschaftsforschung soll eine Informationsmappe erstellt werden, die neuen Eigentümern Klarheit darüber verschafft, welche gesetzlichen Regelungen bei einer energetischen Sanierung zu beachten sind, welche Technologien es gibt und welche Baustoffe sich für eine energetische Sanierung eignen. Ab 2013 soll die Kampagne rund um Hannover und Bremen starten.

 

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