Wer seine Wäsche auch mal bei niedrigeren Temperaturen wäscht, kann bis zu der Hälfte an Strom sparen. Das gab die Initiative Hausgeräte+ bekannt. Heute sei es, aufgrund verbesserter Mechanik und der veränderten Zusammensetzung der Waschmittel meist nicht mehr nötig, Wäsche bei 60 oder sogar 90°C zu waschen.

Wer beim Waschen Energie und Geld sparen will, sollte lieber die Waschtemperaturen herunterschalten. Meist ist die Wäsche kaum verschmutzt und wurde nur kurz getragen. Hier reicht ein Kaltwaschgang von 20°C sogar aus, um die Wäsche aufzufrischen. Wichtig ist, dass das Waschmittel eine Kaltwaschformel enthält.
Aber auch bei kleineren Temperatureinsparungen kann schon reichlich gespart werden. Bei einer Reduzierung der Temperatur von 60°C auf 40°C lässt sich pro Waschgang knapp 50% Strom einsparen. „Das Aufheizen des Wassers benötigt rund drei Viertel der Energie beim Waschen“, erklärt Claudia Oberascher von der Initiative HAUSGERÄTE+ in Berlin.

Bei hartnäckigen Flecken sollte allerdings weiterhin auf die Normaltemperaturen zurückgegriffen werden. Auch wenn es ein Familienmitglied mit einer ansteckenden Krankheit gibt, empfiehlt es sich bei den höheren Temperaturen zu waschen.

Weitere Informationen zum Thema Waschen mit niedrigen Temperaturen.

HEA
Fachgemeinschaft für effiziente Energieanwendung e.V.
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