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berlin_hn_1202_kfw  Der Bund stockt seine Fördermittel und Zuschüsse für den Hausbau auf: Bis 2020 stellt die Bundesregierung pro Jahr zusätzlich 300 Millionen Euro zur Verfügung – unter anderem für das KfW-Programm „Energieeffizient Sanieren“. Vor allem private Hauseigentümer sollen von den höheren Zuschüssen profitieren, teilte die KfW-Bank mit. Die verbesserte Förderung könne ab sofort bei der KfW direkt beantragt werden, erklärt die staatliche Förderbank. „Hausbesitzern, die ihren Wohnraum oder ihre Eigentumswohnung energetisch sanieren möchten, bieten wir durch die neuen KfW-Zuschüsse eine starke finanzielle Unterstützung“, sagt Bundesbauminister Peter Ramsauer.

Konkret bedeuten die höheren Zuschüsse: Wer energetisch saniert, kann maximal 5000 Euro Zuschuss erhalten, die förderfähigen Kosten steigen von 7,5 auf 10 Prozent. Wer sein Einfamilienhaus im KfW-Effizienzhausstandard 70 saniert, erhält maximal 15000 Euro Zuschuss. Eigenheime, die nach der energetischen Sanierung den KfW-Effizienzhausstandard 55 erfüllen, werden mit 18.750 Euro bezuschusst.

Vom 1. März 2013 an gibt es auch ein neues KfW-Programm für Heizungsanlagen: Hausbesitzer erhalten einen zinsgünstigen Kredit bis zu 50000 Euro, der mit den Investitionszuschüssen aus dem Marktanreizprogramm des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) kombiniert werden kann. Förderfähig sind der Einbau von thermischen Solarkollektoren, Biomasseanlagen oder Wärmepumpen.

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