Steigende Energiekosten in Rostock sorgen für Unmut bei Hausbesitzern: 53 Prozent aller Hauseigentümer ärgern sich über die zu hohen Kosten für Heizung, Warmwasser und Strom. Das geht aus einer Emnid-Umfrage im Auftrag der BHW Bausparkasse hervor. Auch die teilweise schlechte Verkehrsanbindung an das Massivhaus oder Fertighaus bringt die Hauseigentümer auf die Palme. Die meisten Befragten fordern ein Ende der hohen Energiekosten in Rostock. Die BHW Bausparkasse indes gibt ganz pragmatische Tipps und empfiehlt, hohen Energiekosten selbst ein Ende zu bereiten.

Der Umfrage der BHW Bausparkasse zufolge sehen sich 53 Prozent der Hausbesitzer noch stärker als Mieter (44 Prozent) von der Preisspirale betroffen. „Hausbesitzer haben den Vorteil, die Energieeffizienz ihres Hauses in eigener Regie verbessern zu können“, sagt Dieter Pfeiffenberger, Vorstandsvorsitzender der BHW Bausparkasse. Er rät Rostocker Hauseigentümern, jetzt die Chance zu ergreifen und eine Immobilie mit Hilfe staatlicher Förderung modernisieren zu lassen. Eine energieeffiziente Wärmedämmung und eine optimierte Heizungsanlage können mitunter auf Dauer viel Energie einsparen.

Ärgerlich ist nach Ansicht vieler Hauseigentümer auch der steigende Benzinpreis – vor allem, wenn man außerhalb von Rostock wohnt und auf das Auto angewiesen ist, um zur Arbeit, zum Arzt oder zur Uni zu fahren. In Orten mit weniger als 100.000 Eigentümern bemängeln auch 26 Prozent der Befragten die Verkehrsanbindung. „Das Bauen und Wohnen auf dem Land ist preiswerter als in den Metropolen, aber hohe Preise für die Mobilität schmälern diesen Vorteil“, sagt BHW-Chef Dieter Pfeiffenberger. „Wer jetzt Eigentum erwerben will, sollte diese Kosten in seine Gesamtrechnung einbeziehen.“

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