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Hausbesitzer in und um Chemnitz, deren Häuser nicht an das öffentliche Netz angeschlossen sind, müssen ihre Kläranlagen umrüsten. Wie der Haus- und Grundbesitzerverein Chemnitz und Umgebung (HUG) mitteilte, müssen im Freistaat Sachsen bis zum 31. Dezember 2015 vollbiologische Klärsysteme die alten Anlagen ersetzen. Doch bislang hätten nur 24 Prozent der betroffenen Hauseigentümer eine Umrüstung vorgenommen, teilt der HUG mit. Die Mehrzahl der Immobilienbesitzer zögere noch – häufig wegen der hohen Investitionskosten.
Angaben des HUG Chemnitz zufolge betragen die Kosten für eine Anlage, die von bis zu acht Personen genutzt wird, bis zu 7.000 Euro. „Das ist für viele Grundstücksbesitzer, die für ihre Grundstücke schon so genügend finanzielle Belastungen zu tragen haben, einfach zu viel“, erklärt der HUG. „Hier sei die Frage erlaubt, was mit denjenigen Haus- und Grundstücksbesitzern passiert, die nicht in der Lage sind, diese enormen Investitionskosten zu stemmen.“
Auch die vom Land Sachsen bereitgestellten Fördermittel reichen nach Angaben des Verbandes nicht aus. Unter Beachtung verschiedener Voraussetzungen würde für eine Neuinstallation einer Anlage ein Zuschuss von bis zu 1.500 Euro gezahlt. Der HUG vertritt in Chemnitz und Umgebung derzeit rund 2.000 Menschen.

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