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muenchen_planethome_anzenberger_robert  Die Vorstellung klingt zunächst verlockend: Ein Massivhaus oder Fertighaus bauen und nie wieder Miete zahlen. Münchner, die sich für ein eigenes Haus entscheiden, sind zwar von monatlichen Mietzahlungen befreit. Der Immobiliendienstleister PlanetHome weist jedoch darauf hin, dass Hauseigentümer dennoch monatliche Kosten einplanen müssen. Dazu zählen neben den Zins- und Tilgungskosten Aufwendungen für Grundsteuer, Kanal- und Abfallentsorgung, Straßenreinigung, Wasser, Strom, Heizung, Versicherungen und Rücklagen.
Die Grundsteuer wird von der Stadt München erhoben. Dabei ermittelt das Finanzamt den Einheitswert. Dieser orientiert sich an den Angaben des Eigentümers, die dieser zuvor in einem Fragebogen zu seinem Objekt gemacht hat. „Der Einheitswert wird mit einem steuerlich festgesetzten Promillesatz, der so genannten Steuermesszahl, malgenommen“, sagt Robert Anzenberger, Vorstand der PlanetHome AG. Das ergebe dann den Grundsteuermessbetrag. Eine Wohnung in München mit einem Einheitswert von 50.000 Euro kostet 935,25 Euro Grundsteuer.
Auch für die Entsorgung von Abwasser oder Müll werden monatliche Beträge fällig – für Abwasser liegt die Gebühr im Schnitt bei 2,40 Euro pro Kubikmeter. Die Leerung einer Mülltonne schlägt mit bis zu 165 Euro im Jahr zu Buche. Trinkwasser kostet in einem Modellhaushalt bei einem Verbrauch von 80 Kubikmetern rund 200 Euro im Jahr. Der finanzielle Aufwand für Versicherungen und Rücklagen hängt wiederum von der Größe eines Objekts ab.
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