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Die Zahl der Beschäftigten steigt, die Zinsen für Baukredite sind im Keller: Noch nie wurden in Frankfurt am Main so viele Massivhäuser und Fertighäuser gebaut wie jetzt. Die staatliche KfW-Bank bestätigt diesen Trend und sieht Monat für Monat einen Anstieg bei der Zahl der Bauvorhaben für Eigentumswohnungen und Einfamilienhäuser. „Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen geben dem Wohnungsbau weiterhin Aufwind“, sagt Nobert Irsch, Chefvolkswirt der KfW Bankengruppe in Frankfurt.

Aus den jetzt von der KfW exklusive für die Wirtschaftswoche erstellte Statistik geht der Trend zu Massivhaus, Fertighaus und Co. klar hervor: So nahm die Zahl der von der KfW-Bank geförderten Wohnungsbauvorhaben und Hauskäufe im Juni im Vergleich zum Mai um 1.6 Prozent zu; im Vergleich zum Juni 2011 waren es 1,4 Prozent mehr. „Die Zinsen für Baukredite sind nach wie vor niedrig, die gute Arbeitsmarktlage führt zu steigenden verfügbaren Einkommen – und nicht zuletzt bleibt im Umfeld der Eurokrise das Interesse groß, Geld relativ sicher in heimischen Immobilien anzulegen“, lautet das Fazit von Chefvolkswirt Irsch. Eigenheime und Eigentumswohnungen gelten somit weiter als sichere Geldanlage.

Das immer mehr Menschen in Wohneigentum investieren, ist nach Angaben der KfW-Bank seit 2009 deutlich wahrzunehmen. Insgesamt wagt die KfW einen optimistischen Blick nach vorne, wenn es um den Bau neuer Eigenheime geht. Während die Baubranche im Allgemeinen Rückgänge zu verzeichnen hat, erfreut sich die private Hausbaubranche wachsender Nachfrage. „Der Index der Auftragseingänge im Wohnungsbau im April 2012 lag mit 7,7 Prozent deutlich über dem Stand des Vorjahresmonats. Die ausführliche Analyse hat die KfW in ihrem Internetportal veröffentlicht.

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