hn-02-2015-bhw-baufritz  Die Zahl der Familien, die sich für ein Haus oder eine Eigentumswohnung in der Stadt entscheiden, steigt. Der daraus resultierende wachsenden Bedarf an Wohnungen schlägt sich in den Baustatistiken der Städten nieder. Immobilienexperten rechnen hingegen damit, dass mehr Ältere den Wohnwert in Kleinstädten für sich entdecken werden. Wie die BHW Bausparkasse mitteilte stieg der Anteil 2013 an Baugenehmigungen für Eigentumswohnungen um 15 Prozent in Städten gegenüber dem Vorjahr an. Kulturelle Angebote und die Nähe zum Arbeitsplatz gehören mit zu den wichtigsten Kriterien bei der Immobiliensuche junger Familien.

„Die in den vergangenen Jahren vielfach prognostizierte Mobilität mit Homeoffice und Teilzeit-Beschäftigungsverhältnissen hat sich nicht bewahrheitet“, sagt Rüdiger Grimmert von der BHW Bausparkasse. Grimmert meint hierbei die Möglichkeit, mit Hilfe der technischen Entwicklung seine Arbeit von zu Hause aus erledigen zu können – etwa über eine schnelle Internet- und Telefonverbindung. Deer Anteil an Erwerbstätigen, die zu Hause arbeiten, ist gering.

Mehr alte Menschen ziehen in ein Haus auf dem Land
Für berufstätige Eltern ist das Wohnen auf dem Land und Arbeiten in der Stadt aufgrund finanzieller und organisatorischer Probleme oft kontraproduktiv. Immobilienexperten spekulieren deshalb, dass mehr Ältere und Rentner aufs Land ziehen und junge Familien Richtung Stadt aufbrechen werden. Das Potenzial für künftige, ältere Dorfbewohner ist groß: bis 2030 wächst die Zahl der über 65-Jährigen auf 22,3 Millionen.

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