hn_03_06_2015_baunebenkosten  Die Freude über ein neues Haus ist groß: Hat man sich für ein Hausbauunternehmen entschieden, kann es an die Planung des Eigenheims gehen. Dabei spielt auch die Baufinanzierung eine Rolle. Wie viel Geld ein neues Haus kostet, hängt aber nicht nur von den reinen Baukosten ab. Viele Bauherren erkennen meist erst spät, dass auch Grunderwerbssteuern, Notargebühren und Makler-Courtage zu weiteren Ausgaben führen. Experten raten daher, diese sogenannten Baunebenkosten schon früh in der Planung des Hausprojekts auf dem Schirm zu haben.
„Neben der eigentlichen Baufinanzierung kommen auf den Bauherren Grunderwerbsteuer, Notar- und Grundbuchgebühren und häufig auch eine Maklerprovision zu“, sagt Stephan Scharfenort, der Geschäftsführer des Baufinanzierungsportals Baufi24.de. „Diese Kosten können bis zu 15 Prozent vom Kaufpreis des Hauses betragen und sollten aus eigenen Mitteln aufgebracht werden, denn Banken finanzieren sie üblicherweise nicht im Rahmen des günstigen Hypothekenzinses mit.“
Unvermeidbar sind die Kosten des Notars, den der Kauf eines Immobilie kann nur über ihn abgewickelt werden. Der Bauherr kann das Prozedere, den Kauf per Urkunde beglaubigen zu lassen, nicht umgehen. „Die Kosten für den Notar hängen auch von dem Kaufpreis des Grundstückes ab und belaufen sich meist auf 1 bis 1,5 Prozent“, erklärt Baufi24.de. Nicht unerheblich ist auch die Grunderwerbssteuer, die bis zu 6,5 Prozent des Kaufpreises betragen kann. Unter anderem wird in Brandenburg die Grunderwerbssteuer zum 1. Juli 2015 hin von 5 auf 6,5 Prozent erhöht. In Berlin liegt sie aktuell bei 6 Prozent. Weitere finanzielle Mittel sollte man zudem für den Grundbucheintrag und die Maklerprovision einplanen.

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