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Die steigende Nachfrage nach Wohneigentum lockt die Hausbauunternehmen aus der Reserve. Die versprechen den Interessenten einiges. Gerade nach dem Besuch einer Hausbaumesse gilt es, die Hochglanzprospekte auszuwerten. Der Bauherren-Schutzbund rät angehenden Hausbesitzern, die Offerten von Hausbauunternehmen kritisch unter die Lupe zu nehmen und nicht gleich beim erstbesten Werbeversprechen zuzuschlagen.
Der Bauherren-Schutzbund rät angehenden Hausbesitzern, sich stets vorab in der Familie einig darüber zu sein, wie groß ein Haus sein soll, wie viel Geld es kosten darf und welche Bauweise bevorzugt wird. „Wer sich einen Katalog zu diesen Fragestellungen erarbeitet, kann Werbeangebote gezielte selektieren und in Gesprächen mit Verkäufern gezielt Fragen stellen“, rät der Bauherren-Schutzbund.
Vorsicht sollte bei der Vielzahl vermeintlich gut klingender Werbebotschaften gelten. Denn: „Werbeaussagen haben keine einheitlichen Standards.“ Die Hausanbieter seien frei in ihrer Entscheidung, mit welcher Art sie werben, „solange sie die gesetzlichen Rahmenbedingungen einhalten, keinen unlauteren Wettbewerb betreiben, die Preisabgabenverordnung einhalten und Verbraucher nicht falsch informieren oder gar täuschen“. Nach Angaben des Bauherren-Schutzbundes sei ein direkter Vergleich verschiedener Angebote auf Basis von Werbematerialien kaum möglich.
Kritisch sollten Hausbauinteressenten Werbeversprechen hinterfragen. Oft handele es sich um Selbstverständlichkeiten, die jedoch gegenüber den Mitbewerbern als vermeintlicher Vorteil herausgestellt werden. Unter anderem gehörten dazu Bauzeitgarantie, Festpreisgarantie, Zahlung bei Baufortschritt, etc. Der Bauherren-Schutzbund sagt, dass es sich hier um Leistungen handele, die man ohnehin von einem soliden Hausbauunternehmen erwarten dürfe.

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