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Wenn es um Solaranlagen in Rostock geht, dann hat die Hansestadt die Nase vorn: 2011 war nach Darstellung von Umweltsenator Holger Matthäus das erfolgreichste Jahr für die Umstellung auf regenerative Energien. Bundesweit verbesserte die Stadt Rostock ihren Rang in der „Solarbundesliga“ von Platz 27 auf Platz 21 – und steht damit vor Bremen, Magdeburg oder Leipzig. 2011 wurden 92 Solaranlagen in Rostock installiert – in Rostock gibt es nunmehr 386 Solaranlagen. Sonnenenergie in Rostock sorgt für einen Ertrag von 6,8 Gigawattstunden umweltfreundlichen, klimaschonenden Stroms.

Würde man alle Solaranlagen in Rostock nebeneinander legen, käme man auf eine Fläche von 3.050 Quadratmeter. „Bei elektrischen Solaranlagen sind derzeit 67,5 Watt je Einwohner und bei thermischen Solaranlagen 0,015 Quadratmeter je Einwohner installiert“, heißt es aus dem Umweltamt der Hansestadt Rostock. „Mit diesen Zahlen kann sich Rostock im deutschen und internationalen Vergleich sehen lassen“, erklärt die Behörde. Nimmt man die Leistung von Windkraftanlagen, den Anlagen aus der Faulgasnutzung, der Deponiegasnutzung und Wärmepumpen in Rostock dazu, dann kann Rostock bereits drei Prozent seines Energiebedarfs über regenerative Energien abdecken.

Auch im Jahr 2012 investieren Rostocker Unternehmen weiter in Solaranlagen: So plant das kommunale Wohnungsunternehmen WIRO, zehn Photovoltaikanlagen in Rostock zu installeren. „Bis 2050 wollen wir einen Regenrativanteil von 95 Prozent bei halbiertem Energiebedarf erreichen“, erklärt Umweltsenator Matthäus. „Um den Weg dahin gemeinsam zu bestimmen, haben wir kürzlich die mit Fördermitteln verbundene Auszeichnung für unseren Masterplan 100 Prozent Klimaschutz von der Bundesregierung erhalten“, sagt der Senator.

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