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rathscheck_bhw_dach_200px_72dpi  Wer ein Haus besitzt, sollte sich am besten mal selbst aufs Dach steigen. Denn bis zum Jahresende müssen die Dächer von vielen Ein- und Zweifamilienhäusern wärmegedämmt sein. Das schreibt die aktuelle Energieeinsparverordnung (EnEV) vor. Denn aus 90 Prozent der vor 2001 gebauten Häuser in Deutschland entweicht viel Heizenergie ungenutzt nach oben. Damit soll jetzt Schluss sein. Die nachträgliche Dämmung muss die Wärmeverluste so reduzieren, dass die Immobilie den gleichen energetischen Ansprüchen genügt, die an Neubauten gestellt werden.

Doch für die Dämmpflicht gibt es Ausnahmen – können Wohneigentümer nachweisen, dass die Nachrüstung nicht wirtschaftlich sinnvoll oder finanzierbar ist, kommen sie um die Dämmpflicht herum. Wer seine Immobilie schon vor dem 1. Februar 2002 bewohnt hat, bleibt ebenfalls verschont. Wird die Immobilie verkauft, muss der neue Eigentümer dieser Pflicht jedoch binnen zwei Jahren nachkommen. „Allen Schlupflöchern zum Trotz: Wer jetzt in eine gute Wärmedämmung investiert, wird gefördert, spart Energiekosten und steigert den Wert des Hauses“, betont Bernd Neuborn von der BHW Bausparkasse. Heizenergie sparenWird das Dachgeschoss nicht als Wohnraum verwendet, genügt die Dämmung der obersten Geschossdecke mit circa 80 Euro pro Quadratmeter. Soll es hingegen als Wohnfläche genutzt oder neu ausgebaut werden, ist eine Dämmung des gesamten Daches erforderlich, was doppelt so hohe Kosten verursacht. „Eine professionell ausgeführte Dämmung spart bis zu 75 Prozent Heizenergie“, so Neuborn. Die deutsche Energieagentur (dena) rechnet vor, dass ein ungedämmtes Eigenheimdach pro Jahr im Schnitt einen Wärmeverlust von 12.000 Kilowattstunden verursacht, bei einem gut gedämmten Dach aber nur noch 3.000 Kilowattstunden Heizenergie verloren gehen. Die Heizkosten reduzieren sich so um rund 630 Euro pro Jahr. Mit dem Programm „Energieeffiziente Sanierung – Einzelmaßnahmen (152)“ vergibt die KfW-Förderbank zinsgünstige Darlehen.BHW Bausparkasse AGLubahnstraße 231789 HamelnHotline: 01804 – 440 500E-Mail: info@bhw.deHomepage der BHW Das könnte Sie ebenfalls interessieren:Kühler Kopf im OberstübchenMaßgeschneiderter WärmeschutzWenn Wärme verloren geht

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