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Wie geerbte Immobilien nicht zur Kostenfalle werden

badenia_erben_270px_72dpi  Die Generation Wirtschaftswunder gibt die Früchte ihrer Arbeit an ihre Kinder weiter. Bereits im vergangenen Jahrzehnt flossen in Deutschland insgesamt zwei Billionen Euro Vermögen an die Töchter und Söhne des Wiederaufbaus. Bis 2017 werden jährlich weitere 236 Milliarden Euro folgen, davon allein 110 Milliarden Euro in Form von Immobilien. Doch was für den Erben auf den ersten Blick wie ein Segen wirkt, kann Probleme mit sich bringen, die Experten der Badenia verraten, wie man sich auf den „Erbfall“ einstellen kann. Wer heute in Deutschland eine Immobilie erbt, ist – statistisch gesehen – um die 50, gehört also zu den „geburtenstarken Jahrgängen.

Wenn es ans Erben geht, müssen sich in der Regel mehrere Geschwister die Erbmasse teilen. Handelt es sich um Immobilien, stehen dem neuen Eigentümer unter Umständen unvorhergesehene Ausgaben ins frisch geerbte Haus. Der Löwenanteil entfällt auf die Auszahlung geschwisterlicher Erbanteile.
„Weil die Vermögensübertragung in der Regel kurzfristig kommt, fehlt dem Hauserben mitunter die Liquidität. So bleibt in vielen Fällen nur ein Ausweg: die geerbte Immobilie zu veräußern – im Extremfall unter Wert“, weiß Jochen Ament, Bausparexperte der Badenia. Das ist oft schmerzvoll, weil das Erbe mit vielen Familienerinnerungen verknüpft ist.
Kein Eigentum ohne Verantwortung
Zudem lauern in praktisch jeder älteren Immobilie versteckte Kosten, die die finanziellen Belastungen weiter erhöhen. In diesem Zusammenhang sind in erster Linie Aufwendungen für nötige Sanierungsmaßnahmen zu nennen, die schnell einen fünfstelligen Betrag verschlingen können. Bei einer Immobilie aus den 1950er muss man im Schnitt gut 40 Prozent des Objektwertes für Modernisierungsmaßnahmen einkalkulieren.
Seit Januar 2009 werden Immobilien infolge neuer Regelungen im Erbschaftsteuergesetz mit ihrem Verkehrswert bei der Erbschaftsteuer berücksichtigt. Durch die gleichzeitig erfolgte Erhöhung der Freibeträge für Ehepartner und Kinder kann das „normale“ Eigenheim aber in der Regel – gerade bei mehreren Geschwistern – steuerfrei vererbt werden.
Deutsche Bausparkasse Badenia AG Badeniaplatz 1 76189 Karlsruhe Tel.: 0721/ 995 0 Fax: 0721/ 995 2799 E-Mail: service@badenia.de Homepage der BadeniaDas könnte Sie ebenfalls interessieren:Die sechs größten Fehler beim ImmobilienverkaufVorteile der ErbbaupachtEin Haus für alle Phasen des Lebens 

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