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Die Suche nach einem günstigen Handwerker im Internet wird immer leichter. Viele Portale haben sich inzwischen darauf spezialisiert, Handwerker günstig im Internet zu vermitteln. Hausbesitzer sollten aber darauf achten, nur Handwerker zu beauftragen, die ihr Gewerbe auch angemeldet haben. Wer hingegen meint, Handwerker illegal beschäftigen zu wollen, um Geld zu sparen, der begeht macht sich strafbar. Darauf weist die ARAG Rechtschutzversicherung hin.

Musste man früher das gute alte Telefonbuch bemühen, um einen Handwerker zu finden, gibt es heute gleich mehrere Portale, in denen man nach den passenden Auftragnehmern suchen kann. Ob Sanitärfachmann, Elektroinstallateur oder Maler – sogenannte Handwerkerportale bieten die Möglichkeit, die Aufträge auszuschreiben und sich für den günstigsten Handwerker zu entscheiden. Weil der Einsatz von illegalen Handwerkern strafbar ist und unangenehme Folgen für den Auftraggeber haben kann, empfehlen die Rechtsexperten der ARAG-Versicherung, sich vor Auftragsvergabe einen Gewerbeschein und die Handwerkerkarte zeigen zu lassen. „Die Handwerkerkarte wird von der Handwerkskammer ausgestellt und ist der Beweis, dass der Karteninhaber anerkannt und vom Fach ist“, erklärt die ARAG. Um nicht in das Visier von Finanzkontrolleuren für Schwarzarbeit zu geraten, sollten Kunden in jedem Fall vom ersteigerten Handwerker eine Rechnung verlangen.

Werden die Arbeiten von den beauftragten Handwerksfirmen nicht im Sinne des Auftraggebers ausgeführt, stehen diesem die gesetzlichen Mängelrecht zu, wie die ARAG berichtet. „Merkt der Kunde kurz nach der Ersteigerung, dass der Handwerker nichts taugt, hat er bei online geschlossenen Verträgen in der Regel ein Widerrufsrecht von mindestens zwei Wochen. Um von vornherein Ärger zu vermeiden, sollten die anliegenden Handwerksarbeiten klar und detailliert formuliert werden, rät die ARAG.

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