Bei Fenstern sollte man nicht an der falschen Stelle sparen

vff_guenstige%20fenster_270px_72dpi  Irgendwann ist es bei jedem Haus soweit: Die veraltete Gebäudehülle muss modernisiert werden. Die Fenster spielen dabei eine entscheidende Rolle. Bei Neukauf und Montage von Fenstern und Türen sollte deshalb nicht an der falschen Stelle gespart werden – sonst zahlt man am Ende womöglich drauf.
 

„Modernisierer, die von neuen Fenstern für viele Jahre etwas haben wollen, sollten wissen, dass Fenster als Hightech-Produkt ihren Wert haben. Bessere Produkte rechnen sich aber über die Lebensdauer“, bekräftigt Ulrich Tschorn, Verbande Fenster + Fassade (VFF). Allerdings sollte nicht nur der Preis Ausschlag gebend sein: „Ich würde ein neues Fenster beim gut sortierten Fachhändler oder namhaften Hersteller erwerben und vom Fachbetrieb einbauen lassen.“Stammt das in Frage kommende Fenster- oder Türenmodell dann noch aus einer gütegesicherten Fertigung, ist das ein wichtiges Indiz für hochwertige Produkte. „Das beste Produkt hilft allerdings nichts, wenn es nicht entsprechend hochwertig montiert wird. Deshalb ist gleichzeitig auf eine fachgerechte Montage zu achten“, so Tschorn. „Ganz wichtig ist in der Gesamtbetrachtung: Was die Energieeinsparverordnung (EnEV) heute fordert, ist nur die Mindestanforderung. Mit einer etwas höheren Investition kauft man Zukunftsfähigkeit.“Nur das Beste für die ZukunftDas Geld für moderne Wärmedämmfenster ist gut angelegt, zu erwarten ist, dass die Energiepreise in den nächsten Jahren weiter steigen werden. Warum also nicht mit neuen Fenstern für Jahrzehnte bares Geld einsparen? Wie viel Geld der Austausch spart, zeigt ein Beispiel: Werden bei einem Zweifamilienhaus mit rund 50 Quadratmetern Fensterfläche die vorhandenen Holz- oder PVC-Fenster mit einem Uw-Wert von 2,8 Watt pro Quadratmeter Kelvin (W/m2K) – das war der Standardwert Mitte der 1980er Jahre – gegen moderne, dreifachverglaste Wärmedämmfenster ausgetauscht, dann lassen sich pro Jahr rund 1.165 Liter Heizöl einsparen. „Das entspricht einer jährlichen Kosteneinsparung von mehr als 900 Euro bei einem Ölpreis von rund 0,80 Euro pro Liter“, so Ulrich Tschorn. Dazu kommen kostenlose solare Energiegewinne, die die Heizperiode verkürzen. Fenster bieten ZusatznutzenDiese Ersparnisse sind jedoch noch längst nicht die einzigen Vorteile. Je nach Widerstandsklasse schützen ein stabiler Fensterflügel und Rahmen, eine gute Befestigung der Scheibe sowie widerstandsfähige Beschläge vor Einbrechern. Zusätzliche Sicherheit bringen spezielle, Einbruch hemmende Verglasungen. Ruhe in alle Wohnräume bringen Schallschutzfenster – sie stellen eine Kombination aus verbesserten Konstruktionen der Verglasung, der Fensterflügelrahmen, der Fensterblendrahmen und der Fugen zwischen Rahmen und Außenwand sowie Rahmen und Flügel dar.Automatisierte Elemente schließlich sorgen für barrierefreien Komfort in jeder Lebenslage und in jedem Lebensalter: Lüften per Knopfdruck, automatische Sonnenschutzsysteme, eine Vernetzung von Heizung und Klimatisierung sowie Gebäude umfassende Alarmsysteme sind schon lange keine Zukunftsvision mehr. Schon heute können sie das Leben aller Generationen erleichtern, sowie Zeit, Geld und Energie sparen.Verband Fenster + Fassade Walter-Kolb-Str. 1-7 60594 Frankfurt / MainTel.: 069 / 95 50 54-0 Fax: 069 / 95 50 54-11E-Mail: vff@window.de Homepage des VFF Das könnte Sie ebenfalls interessieren:Frischluft per FunksteuerungEin komplexer OrganismusKfW-Förderstandards für Neubau und Sanierung
 

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