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Steigendes Grundwasser ist in vielen Regionen, auch in Berlin, ein zunehmendes Problem. Die aus dem Erdreich kommende Feuchtigkeit bedeutet für Wohnhäuser eine Gefahr und führt auf Dauer zu Schäden an der Bausubstanz. Wer nach dem Hausbau böse Überraschungen vermeiden will, sollte vor Baustart ein Baugrundgutachten einholen. Das rät die Gesellschaft für Technische Überwachung, GTÜ.

Mit Hilfe eines detaillierten Baugrundgutachtens könne der maximale Wasserstand bestimmt werden, erklärt die GTÜ. Liegt der maximale Wasserstand im Bereich eines Bauwerkes, müssten besondere technische Maßnahmen zum Schutz gegen drückendes Wasser ergriffen werden. „Um möglichen Schäden vorzubeugen, werden die entnommenen Wasserproben auf ihre Beton- und Stahlaggressivität hin analysiert“, erklärt die GTÜ. Ziel eines Baugrundgutachtens muss außerdem sein, auch die Frage zu klären, mit welchem Wasserstand in Zukunft zu rechnen ist.

Muss davon ausgegangen werden, dass Grundwasser Einfluss auf ein Bauwerk hat, empfiehlt die GTÜ einen Schutz für das Objekt. Welche Verfahren geeignet sind, klären Gutachter von Fall zu Fall. Sinnvoll ist es, von Anfang auf eine sogenannte Baubegleitende Qualitätsüberwachung zu setzen.

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