hn_04_08_2015_grundstueckspreise  Die Grundstückspreise in Berlin sind im vergangenen Jahr deutlich gestiegen. Das geht aus den vor wenigen Tagen veröffentlichten Zahlen hervor, die der Gutachterausschuss für Grundstückswerte vorgelegt hat. Demnach wurden die Bodenrichtwerte um bis zu zehn Prozent angehoben. In Berliner Spitzenlagen wie dem Grunewald, Dahlem, Zehlendorf oder Hermsdorf stiegen die Preise sogar um bis zu 25 Prozent.
Wer ein Haus in Berlin bauen will, muss sich auf weiter steigende Grundstückspreise einstellen. Bauland wird dem aktuellen Bericht des Gutachterausschusses zufolge an Wert steigen. „Nach der Analyse des vorliegenden Kaufpreismaterials sind bei verstärkter Nachfrage und fehlendem Angebot an unbebauten Grundstücken z.T. sehr deutliche Preissteigerungen über alle Teilmärkte zu verzeichnen“, heißt es dazu aus der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt.
Allerdings führen die steigenden Grundstückspreise nach Darstellung des Gutachterausschusses zu einem Umsatzrückgang bei Ein- und Zweifamilienhäusern. Die geringsten Einbußen verzeichnete der Eigentumswohnungsmarkt. „Während die Zahl der verkauften Eigentumswohnungen um rund 10 Prozent auf 17.456 gesunken ist, blieb der erzielte Geldumsatz bei einem Rückgang von nur rund drei Prozent mit 3,5 Mrd. Euro nur unwesentlich hinter dem Vorjahresergebnis zurück“, erklärt der Gutachterausschuss.

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