In wenigen Wochen wird ein monatelanger Plan in die Tat umgesetzt: Vom 1. April an gilt eine höhere Grunderwerbssteuer in Berlin. Doch der Verband Privater Bauherren (VPB) kritisiert das Land Berlin in diesem Zusammenhang: „Mit der Erhöhung der Grunderwerbssteuer rückt das eigene Heim für viele junge Familien in weite Ferne“, sagt VPB-Präsident Thomas Penningh. Konkret steigt die Grunderwerbssteuer in Berlin von derzeit 4,5 auf dann 5 Prozent. „Neben den gestiegenen Baukosten und den gerade in Ballungsgebieten anziehenden Grundstückspreisen kommt nun noch die Grunderwerbssteuer hinzu.“
Obwohl sich die Grunderwerbssteuer in Berlin um lediglich einen halben Prozentpunkt erhöht, bekommen Bauherren diese Steuererhöhung zu spüren. Denn die Grunderwerbssteuer wird nicht nur auf den Kauf eines Grundstücks fällig, sondern erstreckt sich auf die Gesamtsumme beim Hauskauf und Hausbau. Bei einer durchschnittlichen Summe von 250.000 Euro sind dies immerhin 1.250 Euro.

Gemeinsam mit anderen Spitzenverbänden er Immobilienwirtschaft fordert der VPB von den Kommunen ein Umdenken und eine Deckelung des Steuersatzes für den Grunderwerb auf zwei bis drei Prozent. Berlin nutzt die Mehreinnahmen unter anderem, um den klammen Landeshaushalt zu konsolidieren.

1 KOMMENTAR

  1. richtig so! 1250euro sind immerhin ne ganze menge! Da es aber familien gibt, die durchaus in der lage sind das bezahlen zu können und das für ihren traum auch gern bezahlen wollen, denke ich das es in dieser hinsicht kein umdenken geben wird…auch wenn sich der vpb so bemüht.

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