hn_0111_grunderwerbsteuer_berlin  Der Kauf einer Eigentumswohnung in Berlin oder eines Einfamilienhauses in Berlin wird im kommenden Jahr teurer: Die Grunderwerbssteuer wird 2014 von derzeit fünf auf dann sechs Prozent erhöht. Auch andere Bundesländer – darunter Bremen, Niedersachsen und Schleswig-Holstein – haben beschlossen, die Grunderwerbssteuer zu erhöhen, wie der Immobilienvermittler Interhyp mitteilte. „Damit kostet der Kauf einer 250.000 Euro teuren Eigentumswohnung zwischen 1.250 und 3.750 Euro mehr als in den letzten Wochen dieses Jahres“, erklärt Interhyp.
Angesichts der für 2014 geplanten Erhöhung der Grunderwerbssteuer in Berlin rät die Interhyp AG, noch in diesem Jahr eine Immobilie zu erwerben. „Wer ein konkretes Objekt gefunden hat, sollte jetzt unterschreiben“, sagt Michiel oris, der Vorstandsvorsitzende der Interhyp AG. „Aktuell profitieren Käufer auch von einer leichten Zinsdelle bei Immobilienkrediten“, erklärt Goris weiter. Erst vor kurzem hatten sich wegen der geänderten Gebühren für Notare die Kosten für den Grundstückskauf verteuert.
Nach Angaben der Interhyp habe sich allein in Berlin die Steuerbelastung beim Immobilienkauf zwischen 2006 bis 2014 fast verdoppelt. Damals lag die Grunderwerbssteuer in Berlin bei 3,5 Prozent. So hoch sind diese Sätze nur noch in Bayern und Sachsen. Mit 6,5 Prozent wird das Land Schleswig-Holstein von 2014 den höchsten Grunderwerbssteuersatz künftigen Hausbesitzern in Rechnung stellen.
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