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Blitzeinschlag kann zu Datenverlust führen

eplus-blitzschutz_200px_72dpi  Auf dem heimischen PC sind vielfach wichtige Dokumente gespeichert: Verträge, Fotos und vieles mehr. Kaum vorstellbar, dass diese Daten mit einem Schlag verloren sein können. Doch das kann schneller passieren, als einem lieb ist. Jeder Quadratkilometer in Deutschland wird bis zu vier Mal im Jahr vom Blitz getroffen. Und der hat es in sich – ein Blitz hat so viel Energie, dass er theoretisch eine Million Glühbirnen mit je 100 Watt zum Leuchten bringen könnte. Beschädigt ein Blitzeinschlag die elektrische Anlage, können elektronisch gespeicherte Daten unwiderruflich zerstört sein. Doch nicht nur die direkten Einschläge sind gefährlich. Die Initiative ELEKTRO+ warnt: Selbst Blitzeinschläge in einem Umkreis von zwei Kilometern finden ihren Weg ins Haus und können Schäden verursachen. Diese legen empfindliche Geräte wie Computer, Fernseher oder Telefon endgültig lahm.

Und die Versicherer regulieren heute nicht mehr so selbstverständlich wie früher – bei neueren Hausratsversicherungen ist die Absicherung gegen Blitzschäden nur über eine kostenpflichtige Klausel möglich. Und Schäden am Leitungsnetz gehören oft überhaupt nicht zum Umfang der Hausratversicherungen. Zu einem Überspannungsschaden kann es selbst dann kommen, wenn ein Blitzableiter vorhanden ist.
„Bannen kann diese Gefahr nur ein modernes Überspannungsschutzsystem aus drei hintereinander geschalteten Schutzeinrichtungen, die die Überspannungen auf ein unkritisches Niveau heruntersetzen“, klärt Hartmut Zander, Initiative ELEKTRO+, auf. Der Blitzstromableiter – nicht zu verwechseln mit dem Blitzableiter auf dem Dach – wird vom Fachmann am elektrischen Hausanschlusskasten installiert und ist in der Lage, sehr hohe Blitzteilströme zur Erde abzuleiten. Die verbleibende Überspannung reduziert in einer zweiten Stufe eine Überspannungsschutzeinrichtung im Stromkreisverteiler.
Umfassende Sicherheit durch ÜberspannungsschutzsystemAm Ende steht der Endgeräteschutz etwa in Form von Überspannungsschutzsteckern, die direkt vor empfindliche Geräte geschaltet werden. Der Fachmann baut solche Systeme in wenigen Stunden ohne Schmutz ein. Die weit verbreitete Meinung, dass Überspannungsschutzstecker ausreichen, ist allerdings ein Trugschluss. Die Steckdosenleiste alleine ist nicht in der Lage die Energie einer Überspannung abzuleiten. Dazu sind alle drei Schutzstufen notwendig. Eine gesetzliche Verpflichtung zum Überspannungsschutz gibt es für private Gebäude nicht. Eigentümer sollten jedoch bedenken, dass es in der Regel günstiger ist, ein Überspannungsschutzsystem einbauen zu lassen, als die Kosten für den Schaden tragen zu müssen. Die Kosten für einen umfassenden Überspannungsschutz von Gebäuden betragen für ein Einfamilienhaus etwa 1.000, für Wohnungen rund 500 Euro. HEA – Fachgemeinschaft für effiziente Energieanwendung e.V.Reinhardtstraße 32 10117 BerlinTel.: 030 / 30 01 99 – 13 74Fax: 030 / 30 01 99 – 33 74E-Mail: info@hea.deHomepage der HEADas könnte Sie ebenfalls interessieren:Mehr Energieeffizienz durch zukunftssichere ElektroinstallationenBlitzgefahr nicht unterschätzenFI-Schalter schützen Leben
 

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