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Neben den Preisen für Strom und Heizöl steigen auch die Gaspreise: Wie die Verbraucherzentrale mitteilte, stiegen die Gaspreise im Vergleich zum Jahresanfang um bis zu 15 Prozent. Bei einem Verbrauch von rund 20.000 Kilowattstunden macht das Mehrkosten von bis zu 170 Euro im Jahr. Die Energieexperten raten: Gaspreise vergleichen und Anbieter wechseln. Allein in Schleswig-Holstein gebe es Preisunterschiede von bis zu 20 Prozent. Jeder vierte Besitzer von Massivhaus oder Fertighaus nutzt hingegen das in der Regel teure Gas des Grundversorgers.

Erst Anfang Juli hatte E.ON Hanse die Preise für Gas um 10,8 Prozent erhöht. Andere Grundversorger im Norden haben noch mehr zugelangt – sie zogen die Gaspreise um 15 Prozent an. „Jetzt ist es höchste Zeit, die Gaspreise zu vergleichen und einen günstigeren Vertrag zu abzuschließen“, sagt Margrit Hintz, die stellvertretende Geschäftsführerin der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein. Ein Anbietervergleich ist auf verschiedenen Internetportalen möglich – die Ersparnis liegt bei Sondertarifen bei bis zu 250 Euro im Jahr.

Wer eine Gaspreiserhöhung bekommen hat, kann von seinem gesetzlichen Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen. Allerdings warnt die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein vor Tarifen mit Vorauskasse, Pakettarifen oder Kautionen. Insbesonders im Falle einer Insolvenz eines Energiedienstleisters sind vorab bezahlte Gebühren weg. Die Verbraucherzentrale ist selbst beim Gaspreisvergleich behilflich und bietet an 20 Standorten Beratung an.

 

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