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berlin_erdgasheizung  Berliner Hausbesitzer können in Sachen Erdgas auf neue Heizsysteme setzen: Wie die „Verbraucherinformation ERDGAS“ mitteilte, werde der Bereich der Erdgasheizungen um so genannte Gaswärmepumpen für Ein- und Zweifamilienhäuser bereichert. Die Geräte nutzen die Umweltwärme und helfen, bei den ohnehin effizienten Erdgas-Heizsystemen, Geld einzusparen und die Umwelt zu schonen.

Gerade vor dem Hintergrund, dass Bioerdgas zunehmend eine Rolle spielt bei Heizsystemen von Massivhäusern oder Fertighäusern sollten Berliner Hausbesitzer über die Anschaffung einer Gaswärmepumpe nachdenken. Erhebliche Energieeinsparungen gibt es nach Angaben der „Verbraucherinformation ERDGAS“ bereits beim Tausch eines veralteten Heizkessels. Zusätzliches Einsparpotenzial versprechen die Gaswärmepumpen: Sie greifen auf die in der Umwelt gespeicherte Wärme zurück, die wiederum für die Heizung und Warmwasseraufbereitung genutzt wird. Die Umweltwärme kann aus Solaranlagen, Luftkollektoren oder Erdsonden gewonnen werden. In das Wärmepumpengerät wird ein Erdgas-Brennwertgerät integriert.

Gemeinsam mit umweltfreundlichem Bioerdgas stellt sich eine Gaswärmepumpe als moderne, innovative Möglichkeit dar, Massivhaus oder Fertighaus in Berlin zu beheizen und mit warmen Wasser zu versorgen. Der Berliner Energiedienstleister Gasag produziert bereits an zwei Standorten im Land Brandenburg das klimafreundliche Bioerdgas. Die Hersteller Vaillant, Buderus und Viessmann sind bereits mit entsprechenden Gaswärmepumpen am Markt beziehungsweise haben angekündigt, Geräte herzustellen.

Berliner Hausbesitzer profitieren bei einer Erdgasheizung, die auf eine Gaswärmepumpe zurückgreift, doppelt. Das Einsparpotenzial liegt bei 20 bis 30 Prozent gegenüber herkömmlichen Erdgasheizungen. Außerdem wird über das so genannte Marktanreizprogramm ein Zuschuss von bis zu 2.400 Euro für den Einbau in ein bestehendes Einfamilienhaus gewährt.

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