hn_0209_bhw_regenwasser  Auch im Herbst können die Pflanzen im eigenen Garten ab und an Wasser vertragen. Wer in Berlin oder Brandenburg jedoch das Wasser nutzt, das ihm die Wasserversorger liefern, lässt sich auf einen teuren Spaß ein. Jeder Liter zur Bewässerung des Gartens kostet Geld. Eine gute, kostenlose Alternative ist das Regenwasser, das vor allem im Herbst anfällt. In Zisternen gespeichert, steht das kostbare Nass dann kostenlos zur Verfügung.
Nach Angaben der BHW-Bausparkasse fällt die Hälfte des Trinkwassers in einem Haushalt fürs Wäsche waschen, die Toilettenspülung und die Gartenbewässerung an. Wer das in einem Regenwasserspeicher gelagerte Regenwasser indes nutzt, kann täglich bis zu 65 Liter Trinkwasser sparen – pro Person. Bundesweit sind nach Aussage der Fachvereinigung Betriebs- und Regenwasserschutz 1,5 Millionen Regenwassernutzungsanlagen verbaut. Jährlich kommen 300.000 weitere Anlagen hinzu.
Bei den Regenwasserzisternen handelt es sich um unterirdische Behälter. Über das Dach eines Einfamilienhauses ablaufendes Regenwasser wird darin gesammelt und für spätere Zwecke nutzbar gemacht. Ein 2000 Liter fassender Tank ist bereits für rund 600 Euro im Handel erhältlich. „Ein Vier-Personen-Haushalt kann seinen jährlichen Trinkwasserverbrauch um bis zu 89.000 Liter senken“, sagt Rüdiger Grimmert von der BHW Bausparkasse. Die Ersparnis beträgt für ein Einfamilienhaus im Jahr um die 170 Euro. Zusätzlich würden Hausbesitzer die Gebühren für das Abwasser senken, welche sich nach dem Verbrauch an Trinkwasser richten. Eine Baugenehmigung ist für die Installation einer Zisterne übrigens nicht erforderlich.
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1 KOMMENTAR

  1. Drei voneinander unabhängige Gärtner haben sich bei einem guten Freund von mir geweigert, Gardena zu verbauen. Jeder sagte, dass das nicht mehr als ein bis drei Jahre funktioniert (kann ich übrigens mit einer Gardena-Balkonbewässerung bestätigen, die sich nach 2 Jahren verabschiedete).

    Bei mir ist rainbird und hunter im einsatz. Und eine unzuverlässige Sprinklerbewässerung, die pro Stunde locker 3-4 m3 Wasser verspritzt, ist wirklich nicht, was man braucht.

    Und die Auslegung einer solchen Anlage ist für den , der es nie gemacht hat, auch viel komplizierter als man denkt.

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