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Sie sind das Filet des Waldes, Werkstoffe aus Furnier. Die dünne Holzschicht wird aus dünnen Holzblättern gewonnen, mit denen Möbel erst ihr edles Aussehen erhalten. Diese natürlich anmutende „Verkleidung“ sorgt dafür, dass Möbel wie aus Holz geschnitten wirken – dabei besteht die untere Schicht des Mobiliars aus umweltfreundlichen Spanplatten. „Die Verbindung von Spanplatten mit edlem Furnier schont die Ressourcen und ist besonders nachhaltig“, sagt Dietmar Klask, der Geschäftsführer des Panthel Möbelwerks in Unnau/ Westerwald.

Furnierholz ist das edle Kleid eines Möbelstücks. Es entsteht durch Sägen, Messerschnitt oder Schälen vom Stamm und hat eine Stärke von 0,3 bis 6 Millimeter. Die Holzschicht wird nach Angaben der Initiative „Furnier + Natur“ auf Trägermaterial wie Spanplatten, MDF-Platten, Multiplexplatten oder Sperrholz aufgeleimt. Schon die alten Griechen, Ägypter und Römer haben auf diese Weise ihr Holz veredelt. Allerdings konnten sich nur Könige, Adlige und reiche Bürger furnierte Möbel leisten. „Heute ist echtes Holz für jedermann erschwinglich“, sagt Dirk-Uwe Klaas, der Geschäftsführer der Initiative Furnier + Natur.

Durch die besondere Verarbeitung von Furnier entstehe im Vergleich zu Platten aus massivem Holz eine Komposition aus niemals identischen Aneinanderreihungen von Zeichnungen, wie sie nur die Natur hervorbringen könne. „Jedes Furnierblatt ist ein Unikat“, sagt Dietmar Klask vom Panthel Möbelwerk. Die Natur arbeite wie ein Künstler und schaffe in jedem ihrer Werke immer wieder feine Nuancen und Abwandlungen im Erscheinungsbild. Das Westerwälder Unternehmen greift bei dem Furnierholz auf Braunkern-Esche, Ahorn, Kirsche und Nussbaum zurück.

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