Aktuell Bau GmbH

Viessmann Komplettangebot mit hocheffizienter, umweltschonender Heiztechnik

Viessmann ist einer der führenden Hersteller
von Heiztechnik-Systemen mit über
10.000 Mitarbeitern. Sie bewegen sich in
einem heißumkämpften Markt mit vielen Anbietern.

Bauratgeber-Deutschland:
Warum sollte sich ein privater Bauherr für Ihre Produkte entscheiden?

Uwe Lenz:
Weil wir über ein Komplettangebot
hocheffizienter Wärmeerzeuger für alle Energieträger
und alle Leistungsbereiche verfügen – und
damit über ein Alleinstellungsmerkmal im Markt.

Gegenüber Spezialanbietern haben wir den Vorteil,
Bauherren energieträgerneutral und technologieunabhängig
beraten zu können. So können
wir für jeden Anwendungsfall die individuell beste
Lösung entwickeln, die den Anforderungen der
Zukunft gerecht wird.

Bauratgeber-Deutschland:
Die Firma Viessmann
gilt schon seit Jahrzehnten als Entwickler besonders
schadstoffarmer und energieeffizienter
Heizsysteme. Wie wichtig ist die technologische
Weiterentwicklung für Ihre Firma und für Ihre
Kunden?

Uwe Lenz:
Sehr wichtig. Die Entwicklung besonders
energieeffizienter Heizsysteme steht seit
jeher im Fokus von Forschung und Entwicklung
bei Viessmann. Die Innovationskraft des Unternehmens
hat schon viele technische Meilensteine
hervorgebracht – darunter die in energiesparenden
Tieftemperaturkesseln eingesetzte biferrale
Heizfläche, den Inox-Radial-Wärmetauscher zur
Nutzung der hocheffizienten Brennwerttechnik,
den besonders emissionsarmen MatriX-Strahlungsbrenner
oder – ganz aktuell – ein Mikro-KWK-System
auf Basis einer Brennstoffzelle, das im Frühjahr
2014 in den Markt eingeführt wird.

Bauratgeber-Deutschland:
Der private Häuslebauer
schaut heute viel genauer auf die Kosten und
die Umweltbilanz seiner Heizung. Welche verschiedenen
Möglichkeiten bietet ihre Firma den
Interessenten?

Uwe Lenz:vissmann2
Mit unserem Komplettprogramm decken
wir das gesamte technologische Spektrum ab.
Was sinnvollerweise einzusetzen ist, hängt vom
Einzelfall ab – von der Gebäudebeschaffenheit,
vom zur Verfügung stehenden Energieträger und
letztlich auch vom Budget und der soziodemografischen
Situation des Anlagenbetreibers.

Als wirtschaftlichste Option empfiehlt sich die
Brennwerttechnik mit ihrem hohen Einsparpotenzial
und den niedrigen Gesamtinvestitionen. Wem
es in erster Linie darum geht, seine CO2-Emissionen
zu senken, für den bietet sich der Einsatz eines
Biomassekessels an. Sofern das Gebäude gut gedämmt
ist und das hydraulische System mit niedrigen
Temperaturen auskommt, kann eine Wärmepumpe
die beste Lösung sein.

In jedem Fall sollte der neue Wärmeerzeuger mit
einer thermischen Solaranlage für die Warmwasserbereitung
oder auch zur Heizungsunterstützung
kombiniert werden. So kann im Sommer die
Warmwasserbereitung ausschließlich durch Sonnenenergie
erfolgen. Mit Heizungsunterstützung
kann die Solaranlage über das Jahr gerechnet
mehr als 30 Prozent Brennstoffkosten einsparen.
Über ein besonders großes Effizienzpotenzial
verfügt die Kraft-Wärme-Kopplung (KWK), die mit
Mikro-KWK-Systemen auch für den Einsatz in Ein- und
Mehrfamilienhäusern interessant ist.

Bauratgeber-Deutschland:
Welche Rolle spielen in
der heutigen Zeit individuelle Lösungen oder auch
regenerative Energiesysteme?

Uwe Lenz:
Individuelle Lösungen und regenerative
Energiesysteme spielen eine große Rolle. Eine
vollständige Energiewende hin zu erneuerbaren
Energien ist nur möglich, wenn zuvor die Energieeffizienz
um 40 Prozent gesteigert wird. Das führt
zu neuen Anforderungen an die Gebäudeversorgung
bzw. Anlagentechnik. Zum einen wird sich
der Trend zur Kraft-Wärme-Kopplung und damit
zur Dezentralisierung der Stromerzeugung fortsetzen.
Zum anderen führen steigende Effizienzanforderungen
langfristig zu einem Rückgang des
Heizwärmebedarfs. Zunehmen werden dagegen
Komfortansprüche, also der Bedarf an Lüftung
und Kühlung von Räumen. Das verändert nicht nur
die Systemtechnik, sondern erfordert völlig neue
Konzepte der Gebäudeenergieversorgung mit individuellen,
auf den jeweiligen Bedarf abgestimmten
Lösungen.

Bauratgeber-Deutschland:
Zu Ihren Kunden zählen
nicht nur Heizungsbauer, sondern auch Planer,
Architekten, Wohnungsbaugesellschaften und
Schornsteinfeger. Welchen Service bietet diesen
Dienstleistern die Viessmann Akademie?

Uwe Lenz:
Der Strukturwandel im Wärmemarkt
führt zu Effizienztechnologien und regenerativen
Energiesystemen. Das hat die Ausweitung des
technologischen Spektrums zur Folge und verursacht
einen steigenden Qualifizierungsbedarf der
Marktpartner. Dieser Herausforderung trägt die
Viessmann Akademie Rechnung. Sie bietet Heizungsbauern,
Planern, Architekten, Wohnungsbaugesellschaften,
Schornsteinfegern, technischen
Bildungseinrichtungen und auch den eigenen Mitarbeitern
ein umfassendes Schulungs- und Weiterbildungsprogramm.
Weltweit nehmen jährlich 92
000 Fachleute an den Fortbildungsveranstaltungen
der Viessmann Akademie teil.
Ein umfassendes Informationsangebot für Endverwender
halten wir auf der Homepage www.viessmann.de bereit. Dazu zählen der TÜV-zertifizierte
Gebäude-Energiesparcheck, der
Hausbesitzern in wenigen Schritten die Energie-
Einsparpotenziale ihrer Immobilie aufzeigt, ein
Fördermittel-Rechner sowie eine Datenbank, die
bei der Suche nach dem nächstgelegenen Viessmann
Fachpartner hilft.

Bauratgeber-Deutschland:
Für die breite Öffentlichkeit
hat Viessmann das Online-Forum Allianz
pro Nachhaltigkeit eingerichtet. Was hat es damit
auf sich?

Uwe Lenz:
Knappe Ressourcen und der globale
Klimawandel stellen die Welt vor enorme Herausforderungen.
Um sie erfolgreich zu bewältigen,
ist nachhaltiges Handeln in allen Lebensbereichen
erforderlich. Das heißt, die heutigen Bedürfnisse
zu befriedigen, ohne die natürlichen Lebensgrundlagen
kommender Generationen zu beeinträchtigen.
Jeder Einzelne kann seinen Beitrag leisten –
durch möglichst sparsame Nutzung der natürlichen
Ressourcen, Maßnahmen zur Steigerung der
Energieeffizienz und den verantwortungsvollen
Umgang mit der Umwelt.

Die breite und umfassende Information der Öffentlichkeit
ist eine wichtige Voraussetzung, um
dieses Ziel zu erreichen. Dazu hat Viessmann die
„Allianz pro Nachhaltigkeit“ ins Leben gerufen,
der neben führenden Herstellern nachhaltiger
Produkte aus der Gebäudetechnik und der Baustoffbranche
auch Partner aus Forschung und
Wissenschaft angehören. Als zentrale Informationsplattform
wurde die Internet-Homepage www.allianz-pro-nachhaltigkeit.de eingerichtet.

Bauratgeber-Deutschland:
Herr Lenz, sie arbeiten
jetzt seit 2004 für die Firma Viessmann. Wie gestaltete
sich Ihr Weg in den Energiebereich und
was verbinden Sie mit dieser Arbeit?

Uwe Lenz:
Bis 2008 war ich als Niederlassungsleiter
für unsere Verkaufsniederlassung Berlin-Brandenburg
tätig. Danach habe ich die Vertriebsleitung
der Verkaufsregion Nord Ost mit Sitz in Berlin
übernommen.

Durch diese Tätigkeit kann ich mit meinem Vertriebsteam
den Strukturwandel in der Heizungsbranche
aktiv mitgestalten.
Dabei ist mir wichtig, die Herausforderungen des
Wärmemarktes als Chance zu nutzen, um gemeinsam
mit unseren Kunden und Marktpartnern die
Energiewende auch in meiner Region erfolgreich
zu bewältigen.

Die Viessmann Group ist einer der international
führenden Hersteller von Heiztechnik-Systemen.
Das 1917 gegründete Familienunternehmen beschäftigt
rund 10.600 Mitarbeiter, der Gruppenumsatz
beträgt 1,89 Milliarden Euro (2012).
Mit 27 Produktionsgesellschaften in 11 Ländern,
mit Vertriebsgesellschaften und Vertretungen in
74 Ländern sowie weltweit 120 Verkaufsniederlassungen
ist Viessmann international ausgerichtet.
54 Prozent des Umsatzes entfallen auf das
Ausland.

Uwe Lenz ist 1960 geboren. Der
53 jährige Vater von 5 Kindern ist
verheiratet und lebt seit 12 Jahren
in Potsdam. Nach seiner Ausbildung
in der Baubranche sowie anschließendem
Studium zum Dipl.
Kaufmann war er ausschließlich
in verschiedenen Vertriebsorganisationen
in Deutschland tätig. Seit
2009 ist er Prokurist der Viessmann
Deutschland GmbH und
trägt die Vertriebsverantwortung
der Region Nordost mit deren 6
Niederlassungen.

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