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Mit dem jüngst novellierten Marktanreizprogramm steht fest, dass die Förderung für Wärmepumpen auch 2011 erfolgt. Im neuen Marktanreizprogramm – kurz MAP – sind die Förderbedingungen gegenüber dem letzten Jahr zumindest teilweise geändert worden. Wie bisher erfolgt eine Förderung für Wärmepumpen im Sanierungsbereich. Die Anforderungen an die Jahresarbeitszahlen (JAZ) wurden heruntergesetzt, auch die Fördersummen wurden angepasst.

Als Basisförderung für den Bestand gilt bei Sole- und Wasser-Wasser-Wärmepumpen in Wohngebäuden, die für Heizung und Warmwasserbereitung genutzt werden, nun eine JAZ von 3,8 (bisher 4,3). Bei Luft-Wasser-Wärmepumpen liegt die neuen JAZ bei 3,5 (bisher 3,7).

Reine Heizungswärmepumpen – also ohne Warmwasserbereitung – sind unabhängig von der Wärmequelle nur in Nichtwohngebäuden förderfähig und müssen eine 4,0 vorweisen. Für Neubauten ist wie bisher keine Förderung vorgesehen.

Die Förderhöhen bemessen sich nicht mehr nach der Anzahl der Wohneinheiten sowie der vorhandenen Wohn- und Nutzfläche, sondern nur noch nach der installierten Leistung der Wärmepumpe. „Der kostenintensive Wohnflächennachweis nach DIN 277, den bisher zum Beispiel ein Architekt erstellen musste, fällt damit weg“, so Karlheinz Reitze, Stiebel Eltron, „die Antragstellung wird einfacher und kostengünstiger.“

Sole- und Wasser-Wasser-Wärmepumpen mit bis zu 10 Kilowatt (kW) Nennwärmeleistung erhalten 2.400 Euro Förderung, für jedes weitere kW Leistung gibt es bis einschließlich 20kW Gesamtleistung je 120 Euro dazu, über 20kW bis insgesamt 100kW Leistung weitere 100 Euro pro kW. Luft-Wasser-Wärmepumpen bis 20kW Nennwärmeleistung erhalten 900 Euro, größere Geräte pauschal 1.200 Euro Förderung.

Mit Systemlösungen von Stiebel Eltron sind die neuen Förderbedingungen in vielen Fällen problemlos zu erhalten. „Auch die weiteren Bedingungen wie die Tatsache, dass ab September dann nur noch Geräte förderfähig sind, deren Umwälzpumpen die Effizienzklasse A erfüllen, werden bereits heute eingehalten“, Karlheinz Reitze. In allen Berechnungstools werden die neuen Bedingungen schon berücksichtigt.

„Wichtig ist auch, dass die Basis-Solarförderung für Kollektoren zur kombinierten Warmwasserbereitung und Raumheizung erhöht wurde“, weist Reitze auf eine weitere Änderung hin, „wer sich für ein solches System entscheidet, profitiert noch bis Ende des Jahres von einer Förderung in Höhe von 120 Euro pro Quadratmeter Kollektorfläche, ab 1. Januar 2012 sind es dann noch 90 Euro pro Quadratmeter. Außerdem ist weiterhin ein Kombinationsbonus beim Einbau von Solarthermie plus Wärmepumpe in Höhe von 600 Euro möglich. Ab Jahresbeginn 2012 reduziert sich dieser Betrag geringfügig auf 500 Euro.

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