Jedes Jahr lassen sich die deutschen Hausbesitzer rund 100 Millionen Euro entgehen, die ihnen eigentlich als Fördermittel zustehen. Darauf weist die BHW Bausparkasse hin. Ein Grund dafür könnte unter anderem der fehlende Überblick über zinsgünstige Darlehen und Zuschüsse sein. Neue Informationsdienste sollen jetzt Abhilfe schaffen.
Ob Modernisierung, barrierefreier Umbau oder Anschaffung einer energieeffizienten Heizungsanlage: Vater Staat fördert Hausbesitzer in vielfacher Hinsicht. Doch bei der Fülle von Förderprogrammen, Zuschüssen und zinsgünstigen Darlehen kann man schon mal den Überblick verlieren. „Bund und Länder haben insgesamt 500 Förderungen im Repertoire, weitere 5.500 werden ja nach Wohnort von Kommunen und Energieversorgern angeboten“, erklärt die BHW Bausparkasse. Viele Hausbesitzer verzichteten schließlich auf längst überfällige Maßnahmen oder schöpften die Fördertöpfe nicht aus, erklären die Baufinanzierungsexperten.
Abhilfe sollen nun spezielle Förder-Services schaffen, die ihre Dienste im Internet anbieten. Sie verfügen über tagesaktuelle, vollständige und kombinierbare Resultate – auch bieten sie einen Überblick über regionale Förderquellen. Einige Baufinanzierungsunternehmen und -makler sind zudem an Datenbanken angeschlossen und können topaktuelle Konditionen recherchieren sowie in Baufinanzierungskonzepte einbinden.

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