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Die neuen Förderprogramme der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) sorgen für einen Boom im Baubereich: Wie die KfW-Bank in Frankfurt mitteilte, flossen in den ersten beiden Monaten dieses Jahres bundesweit bereits 1,7 Milliarden Euro in so genannte energetische Modernisierung sowie den energieeffizienten Neubau von Wohngebäuden. Im Vergleich zum Vorjahr sind das 87 Prozent mehr. Besonders deutlich stelle sich der Anstieg bei den Fördermitteln im Programm Energieeffizient Sanieren dar, so die KfW-Bank. Hier hat sich das Volumen der Fördermittel auf 845 Millionen Euro vervierfacht.
„Die im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung konzipierten Förderprogramme zum energieeffizienten Bauen und Sanieren sind ein zentraler Baustein für das Gelingen der Energiewende und werden mit Mitteln aus dem Energie- und Klimafonds des Bundes vergünstigt“, teilt die KfW-Bank mit. Immerhin entfielen rund 40 Prozent des deutschen Endenergieverbrauches und etwa ein Drittel der CO2-Emissionen auf den Gebäudebereich.
Die öffentlichen Fördermittel werden zumeist von privaten Eigentümern in Anspruch genommen – wie die KfW mitteilte lag der Anteil privater Haus- und Wohnungsbesitzer bei 77 Prozent. Vor allem Menschen, die das 60. Lebensjahr überschritten haben, sind gut vertreten: 25 Prozent aller gestellten Anträge stammen von ihnen. Immerhin noch 19 Prozent der Antragsteller sind 40 Jahre und jünger.
Über die verschiedenen Förderprogramme reicht die KfW-Bank zinsgünstige Bau- und Modernisierungsdarlehen aus, deren Zinssatz sich zwischen 1 bis 1,51 Prozent bewegt.

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