Aktuell Bau GmbH

hn_02_01_2016_bdf_weberhaus  Noch nachhaltiger wollen die 45 im Bundesverband Deutscher Fertigbau (BDF) zusammengeschlossenen Fertighausunternehmen agieren. Das sieht die BDF-Satzung vor, die Anfang des Jahres in Kraft trat. Damit rückt das Thema „nachhaltiges Bauen“ deutlich mehr in den Fokus, wie der Verband mit Sitz in Bad Honnef mitteilte.
In die überarbeitete Satzung wurden verbindliche Anforderungen an die ökonomische, ökologische, funktionale und technische Qualität der Häuser und des Bauprozesses aufgenommen, erklärt der BDF. „Damit geben die führenden Fertighaushersteller ein umfassendes und nachprüfbares Qualitätsversprechen, das sich an den Grundsätzen der Nachhaltigkeit orientiert“, sagt BDF-Hauptgeschäftsführer Dirk-Uwe Klaas. Und Prof. Dr.-Ing. habil. Thomas Lützkendorf vom Karlsruher Institut für Technologie ergänzt: „Gebäude leisten dann einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung, wenn eine angemessene technische und funktionale Qualität mit hohem Sicherheitsniveau und Komfort für die Nutzer einhergeht und die bauliche Lösung sowohl umwelt- und gesundheitsverträglich als auch wirtschaftlich und wertstabil gestaltet werden kann.“ Lützkendorf hatte den BDF wissenschaftlich beraten.
Die neue Satzung dient als Selbstverpflichtung des BDF und seiner Mitglieder. Sie diene den Fertighausunternehmen zugleich als Vorbereitung auf eine weiterführende Zertifizierung, zum Beispiel in den Bewertungssystemen für nachhaltiges Bauen. „Zudem übergeben die Unternehmen ihren Kunden künftig eine Hausakte, die bei eigenverantwortlicher Pflege und Fortführung durch den Eigentümer als Dokumentation über den gesamten Lebenszyklus des Gebäudes funktioniert und zu dessen Werthaltigkeit beitragen kann“, heißt es dazu vom BDF.

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