Wer ein Fertighaus oder Massivhaus in Dresden baut, der setzt auf eine effiziente Wärmedämmung. Auch Besitzer älterer Gebäude kommen um die Wärmedämmung nicht herum – sie ist vom Gesetzgeber sogar vorgeschrieben. Passieren aber Fehler bei der Wärmedämmung, dann kann sich das auf den Wärmeschutz und den Energieverbrauch auswirken, sagt der Bauherren-Schutzbund. Kleine Bauabweichungen genügen, um das Ergebnis der Wärmedämmung nachträglich zu beeinträchtigen.

Nach Angaben des Bauherren-Schutzbundes werden Fehler bei der Wärmedämmung nicht gleich wahrgenommen. „Wird zum Beispiel eine Bodenplatte so aufgebaut, dass beim Verlegen der Fußbodenheizung die Dämmung statt geplanter zehn Zentimeter auf sieben reduziert werden muss, kann diese Dämmstärke gerade noch den Vorschriften genügen“, erklärt der Bauherren-Schutzbund die größte Verbraucherschutzorganisation für Bauherren. „Allerdings weist die daraufhin überarbeitete Wärmebedarfsberechnung dann einen erhöhten Heizwärmebedarf aus, der die Heizkosten in die Höhe treibt.“ Wird in der Bauphase eines Massivhauses oder Fertighauses in Dresden von den im energetischen Wärmeschutznachweis erfassten Angaben abgewichen, müssen die Unterlagen entsprechend überarbeitet werden.

Abweichungen von der vereinbarten Bauweise können sich auf den künftigen Wärmeverbrauch auswirken. Nach Angaben des Bauherren-Schutzbundes können rechtzeitige Korrekturen die Energiebilanz eines Eigenheimes noch retten – das setzt aber eine permanente Kontrolle der Bauarbeiten voraus. Der Bauherren-Schutzbund empfiehlt, unabhängige Berater einzuschalten, die Abweichungen bei der Wärmedämmung rechtzeitig erkennen.

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