Haus des Jahres 2018

Der erste Frost ist ein guter Hinweis an Hausbesitzer, ihr Eigenheim winterfest zu machen. Denn die kalte Jahreszeit kann durchaus Schäden am eigenen Haus hinterlassen. Doch was muss man eigentlich beachten, um sein Haus effektiv gegen die Witterung zu schützen? Diese und andere Fragen beantworten Experten des Baufinanzierungsportals Baufi24, die der Bauratgeber Deutschland zusammenfasst.

Ausgangspunkt ist ein Wintercheck, damit bei stürmischen oder frostigen Wetterbedingungen keine Probleme entstehen, die im Nachhinein mit hohen Kosten verbunden sind. „Gerade wenn Schnee fällt ist es wichtig, dass die Dachrinne sauber ist, sonst führt dies zu Verstopfungen“, sagt Stephan Scharfenorth, Geschäftsführer des Baufinanzierungsportals Baufi24.de.

Winterfest: die Dachrinne macht den Anfang

Ein neuralgischer Punkt bei Eigenheimen ist die Dachrinne. Gerade nach einem stürmischen Herbst sammeln sich dort Blätter, kleine oder große Äste. Die Folge: Fallrohre können verstopfen, Regen- oder Tauwasser nicht mehr ablaufen. Gefriert das angestaute Wasser, platzen Rinnen oder Rohre. Das wiederum führt dazu, dass in die Außenwand Feuchtigkeit eindringen kann. Auch dort richtet die Nässe Schäden an, die im übelsten Fall sogar zu einer sogenannten Frostsprengung führen. Dringt die Feuchtigkeit erst einmal in Wände und Decken ein, kann sich im späteren Verlauf gesundheitsschädlicher Schimmel bilden. Der Expertenrat: mindestens einmal im Jahr die Dachrinne reinigen. Wer sich das nicht selbst zutraut, organisiert sich rechtzeitig (!) Hilfe von einem Fachbetrieb.

Fenster und Türen prüfen

Oftmals stellen Fenster und Türen Schwachstellen dar. Sind sie nicht richtig dicht, kann wertvolle Energie nach außen dringen. Die Folge: hohe Energiekosten. „Abhilfe schafft bei dieser Problematik ein Dichtungsgummi oder ein sogenannter Besen“, erklärt BauFi24. Auch bei diesen Elementen bedarf es einer regelmäßigen Überprüfung, da der Verschleiß hoch und ein regelmäßiger Austausch von Nöten ist. Ein Vorleger für Türen halte zudem die kalte Luft auf und vermeide Kosten durch Wärmeverlust.

Heizungen und Wasserleitungen checken

Bevor es richtig kalt ist, sollten auch Heizungen und Wasserleitungen winterfest gemacht werden. Neben der Überprüfung der Heizungsanlage auf Funktionstüchtigkeit gehört auch ein Blick auf die Wasserleitungen. „Wasserleitungen drohen im Winter einzufrieren, wenn Eigentümer sie in bestimmten Räumen nicht genutzt haben oder sie von außen angebracht sind.“ In diesem Fall sollte ein Fachmann diese Leitungen vor Wintereinbruch leeren. (ots./ gäd.)

Aktuell Bau GmbH

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

* Die Checkbox für die Zustimmung zur Speicherung ist nach DSGVO zwingend.

Ich stimme zu.