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hn_03_05_2015%20wohnen%20im%20alter  Bei aller Freude über das eigene Haus vernachlässigen viele Bauherren oft die Frage nach dem Wohnen im Alter. Dabei macht es sich bezahlt, schon früh an den Lebensabend zu denken und ein Massivhaus oder Fertighaus vorn vornherein barrierfrei beziehungsweise barrierearm zu planen. “Bei älteren Häusern sind Umbauten aufwendiger”, erklären die Experten der Wüstenrot Bausparkasse AG.
Wichtige Grundlage für das barrierefreie Bauen ist die DIN 18025. Wichtigstes Kriterium ist nach Darstellung von Wüstenrot, dass Schwellen innerhalb des Wohnbereichs wegfallen und Schalter sowie Steckdosen gut auch für Rollstuhlfahrer erreichbar sein müssen. “Soll ein Wohnhaus ohnehin modernisiert oder renoviert werden, bietet es sich an, dies im Fall des Falles gleich mit Umbauten für barrierefreies Wohnen zu verbinden”, raten die Experten. Vor allem im Badbereich sei Barrierefreiheit wichtig, um eingeschränkten Personen ein maximales Maß an Selbstbestimmtheit zu ermöglichen.
Angehende Bauherren sind gut beraten, das Thema Barrierefreiheit gleich mit in die Bauplanung einzubeziehen, wie der Bundesverband Deutscher Fertigbau (BDF) berichtet. “Wer zum Beispiel eine Familie gründen und dafür einen neuen Lebensmittelpunkt bauen möchte, sollte sein Domizil gleich von Beginn an passend für alle zukünftigen Lebensphasen planen”, lautet der Tipp des BDF. Viele Fertighaushersteller bieten attraktive Wohnlösungen an, die das Leben im fortgeschrittenen Alter erleichtern. „Die Möglichkeiten reichen von ausreichend breiten Türdurchgängen für den Rollstuhl oder den Rollator über schwellenlose Zugänge zu den Räumen bis hin zu extra großen Zimmern, einem barrierefreien Wellnessbereich und einer leicht bedienbaren Küche“, sagt BDF-Geschäftsführer Dirk-Uwe Klaas.

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