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Alle zwei Minuten wird in Deutschland eingebrochen. Nur noch die Hälfte der Taten wird nachts oder abends im Schutz der Dunkelheit verübt – in knapp 50 Prozent der Fälle sind die Ganoven dagegen am helllichten Tag unterwegs. Sie gehen auf Beutezug, wenn die Bewohner bei der Arbeit oder beim Einkaufen sind. Wohnungseinbrüche haben neben den materiellen Schäden auch gravierende psychische Folgen.

Die Opfer erleben die Tat als schweren Eingriff in die Privatsphäre mit einem Verlust an Lebens- und Sicherheitsgefühl. Die Schwachstellen liegen bei Einfamilienhäusern überwiegend an Fenstern und Türen. In Mehrfamilienhäusern dringen Langfinger dagegen über die Haus- und Wohnungstür ein. Kommen die Täter allerdings nicht innerhalb von zwei in das Gebäude, brechen sie den Versuch in der Regel ab. Deshalb spielt der Einbau von Sicherheitstechnik eine entscheidende Rolle.

Checkliste bei Abwesenheit

1. Haus- und Wohnungstüren nicht nur ins Schloss ziehen, sondern abschließen. Auch die Fenster schließen.

2. Anwesenheit simulieren: Rollläden und Lampen über eine Zeitschaltuhr regelmäßig an- und ausschalten. Bei längerer Abwesenheit die Nachbarn bitten, den Briefkasten zu leeren.

3. Herkömmliche Türen und Fenster gegen speziell einbruchhemmende austauschen oder Zusatzsicherungen einbauen.

Ob das richtige Sicherheitsschloss, verschließbare Fenstergriffe oder die über Bewegungsmelder gesteuerte Außenbeleuchtung: Bei der Wahl und dem Einbau der passenden Anlage ist eine Beratung unabdingbar. Sie kann durch eine der im Bundesverband der Hersteller und Errichterfirmen von Sicherheitssystemen e.V. (BHE) organisierten Fachfirmen vorgenommen werden. (djd/pt).

Bundesverband der Hersteller und Errichterfirmen
von Sicherheitssystemen e.V. (BHE)
Feldstrasse 28
66904 Brücken

Tel.: 06386 – 92 14-0
Fax: 06386 – 92 14-99

E-Mail: info@bhe.de

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