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Besitzer eines Fertighauses oder Massivhauses in Hamburg haben seit August Anspruch auf deutlich höhere Zuschüsse und Fördermittel, wenn sie auf erneuerbare Energien umstellen. Weil Privatleuten aber in der Regel der Überblick fehlt, hat die Verbraucherzentrale Hamburg jetzt ein neues Beratungsangebot ins Programm aufgenommen. In persönlichen Gesprächen können sich Hausbesitzer von Experten über die Höhe der Fördermittel und Zuschüsse informieren, die Bund und Land gewähren, wenn mit erneuerbaren Energien geheizt wird.

Die Basisförderung in Sachen erneuerbare Energien umfasst nach Darstellung der Verbraucherzentrale Hamburg 1.500 Euro. Davon sollen unter anderem Betreiber von kleineren thermischen Solaranlagen, Wärmepumpen, Scheitholz- und Pelletkesseln profitieren. „Zusätzliche Gelder fließen im Rahmen eines neuen Bonussystems, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind“, erklärt die Verbraucherzentrale Hamburg. So winkt ein Kesseltauschbonus in Höhe von 500 Euro, wenn Hausbesitzer einen neuen Brennwertkessel in Kombination mit einer sogenannten heizungsunterstützenden Solarthermieanlage kaufen. Solarthermische Anlagen indes werden nur noch gefördert, wenn der Kauf mit der Anschaffung einer Wärmepumpe oder einer zentralen Holzheizung in Verbindung steht.

Hauseigentümer können für ihr Fertighaus oder Massivhaus in Hamburg auch Landesmittel in Anspruch nehmen, sagt die Verbraucherzentrale Hamburg. Wer eine zehn Quadratmeter große Solaranlage einbaut, der erhält Fördergelder in Höhe von 2.550 Euro – in Kombination mit einem Brennwertkessel steigt der Zuschuss auf 4.050 Euro, mit einer Wärmepumpe auf 4.550 Euro und mit einem Pelletkessel auf 5.050 Euro. Welche Form der erneuerbaren Energien sich rechnet und wie es um die Fördermittel bestellt ist, erfahren Hausbesitzer zum Ortstarif unter Tel. 040 24832-250.

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