Haus des Jahres 2019

Die Energiewende ist ein großes Thema für Besitzer von Fertighaus oder Massivhaus in Chemnitz. In der gesamten Bundesrepublik könnten die Energiekosten um bis zu 33 Milliarden sinken – wenn Haushalte, Industrie und Politik das Thema Energiewende energisch vorantreiben würden. Besonders viel Energie kann in Gebäuden und durch spritsparende Fahrzeuge einspart werden, hat die Deutsche Energieagentur, dena, errechnet. Doch: „Bei der Energieeffizienz fahren wir immer noch mit angezogener Handbremse“, sagt Stephan Kohler von der dena.

Allein die Haushalte in der Bundesrepublik könnten für Einsparungen von elf Milliarden Euro bis zum Jahr 2020 sorgen, hat die Deutsche Energieagentur herausgefunden. Im Bereich des Wärmeverbrauchs wären das 20 Prozent weniger; beim Strom wäre das ein Verbrauch um rund sechs Prozent weniger. „Diese Ziele lassen sich insbesondere durch staatlich geförderte energetische Gebäudesanierungsmaßnahmen und Marktinstrumente wie den bedarfsbasierten Energieausweis erreichen“, erklärt die dena. Der bedarfsbasierte Energieausweis sollte als zentrales Instrument etabliert und gestärkt werden, um für mehr Transparenz auf dem Makt zu sorgen, argumentiert die Energieagentur.

Einen weiteren Beitrag, Energie und Geld zu sparen, könnten stromsparende Anwendungen in Form von energieeffizienten Haushaltsgeräten und Beleuchtungsmitteln liefern – im Vergleich zu Vorgängermodellen verbrauchen diese bis zu 80 Prozent weniger Strom. Die Deutsche Energieagentur fordert unter anderem, einkommensschwache Haushalte bei der Anschaffung energiesparender Haushaltsgeräte zu unterstützen.

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