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Der Wechsel zu einem günstigen Stromanbieter ist in der Regel schnell vollzogen. Was aber, wenn es mal Ärger beispielsweise mit falschen Abrechnungen gibt? Die Verbraucherzentrale hat dafür jetzt eine Schlichtungsstelle eingerichtet. Sie vermittelt kostenfrei zwischen den Energiedienstleistern auf der einen und den Verbrauchern auf der anderen Seite. „Verbraucher sollten bei der Wahl eines Anbieters künftig auch darauf achten, ob er Mitglied bei der Schlichtungsstelle ist“, sagt Fabian Fehrenbach, Energierechtsexperte bei der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz.

Unstimmigkeiten dem Schlichter vorlegen

Konflikte zwischen Verbrauchern und Energieversorgern entstehen nach Darstellung der Verbraucherzentrale in der Regel, wenn es um die Höhe der Bonus- oder Abschlagszahlungen geht. Auch beim Wechsel eines Anbieters ist der Streit häufig programmiert. Der Verbraucherzentrale Bundesverband und die Unternehmensverbände haben sich deshalb auf die Einrichtung so genannter Schlichtungsstellen Energie geeinigt.
Weil die beteiligten Unternehmen im Falle eines Schlichtungsverfahrens in jedem Fall mit 350 Euro zur Kasse gebeten werden, rechnen die rheinland-pfälzischen Verbraucherschützer damit, dass sich die Zahl der Streitfälle in Grenzen hält und Konflikte schon durch das tadellose Verhalten von Energiedienstleistern auf ein Minimum reduzieren. Im Falle eines Streits können Verbraucher kostenlos einen Antrag auf Schlichtung stellen. Kommt es zu einem Verfahren, soll dieses nicht länger als drei Monate dauern.

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