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Die Stuttgarter sind bekannt dafür, ihr hart verdientes Geld zusammenzuhalten. So wundert es kaum, dass sich viele Schwaben mit den steigenden Heiz- und Energiekosten schwer tun. Abhilfe schafft eine energetische Sanierung von Haus oder Wohnung. Nur so kann dauert Geld gespart und die Umwelt entlastet werden. Die Landesbausparkassen (LBS) beobachten, dass immer mehr Haus- und Grundstücksbesitzer ihr Wohneigentum modernisieren, um langfristig bei den Nebenkosten Geld zu sparen. Vor allem Wohneigentümer, die im Besitz eines Bausparvertrages sind, haben die Absicht, demnächst in entsprechende Baumaßnahmen zu investieren.

Rücklagen für Modernisierung bilden

Nach den Daten des Umfrageinstituts TNS Infratest wollen Hauseigentümer mit Bausparverträgen mehr als doppelt so oft modernisieren wie solche ohne Bausparvertrag. „Mehr als jeder Fünfte ist es allein in den nächsten zwei bis drei Jahren“, sagt Hartwig Hamm, der LBS-Verbandsdirektor. Wer hingegen kein Geld über einen Bausparvertrag angespart hat, ist deutlich zurückhaltender. Lediglich acht bis neun Prozent der Wohneigentümer äußerten einer Umfrage zufolge die Absicht, kurzfristig energetisch sanieren zu wollen.
Die steigende Zahl sanierter und zu modernisierender Häuser rückt das Bausparen in ein neues Licht – denn die über Jahre erbrachten Rücklagen werden inzwischen in das eigene Haus investiert. Die LBS fordert jedoch vom Staat zusätzliche Unterstützung. Der Bausparvertrag sei inzwischen wie eine Krankenversicherung fürs Haus, so die LBS. Gerade ältere Wohneigentümer könnten auf diese Weise gezielt Mittel ansparen.

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