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hn_0111_bdf_neubau  Schlechte Zeiten für unsanierte Altbauten: Sie auf den neuesten energetischen Stand zu bringen wäre mitunter teurer als der Bau eines energieeffizienten Eigenheims. Das behauptet der Bundesverband Deutscher Fertigbau (BDF). „Nüchtern bilanziert ist es ökonomisch oft sinnvoller, den Altbau abzureißen und ein zeitgemäßes Effizienzhaus in Fertigbauweise neu zu errichten“, sagt Dirk-Uwe Klaas, Hauptgeschäftsführer des BDF.
Wer sich die Kosten für die energetische Sanierung eines Altbaus vor Augen hält, der muss womöglich tief in die Tasche greifen: Der Einbau von Wärmeschutzfenstern, die Dämmung der Außenwände, des Kellers und des Dachs können – gemeinsam mit den Investitionen für neue Wasserrohre, eine moderne Heizungsanlage und Isolationen der Energieleitungen – sechsstellige Kosten verursachen. „So liegt eine komplette Sanierung schnell bei über 100.000 Euro“, sagt der BDF. In solchen Fällen stelle sich für die Eigentümer die Frage, ob sich der Aufwand wirklich lohne oder ein Neubau die bessere Alternative darstellt.
Ein Neubau ist nach Ansicht des BDF oft nicht nur günstiger. Er biete auch weitere Vorteile wie eine zeitgemäße Raumaufteilung. Darüber hinaus könne man sich mit der Entscheidung für ein barrierefreies Haus schon auf das Wohnen im Alter vorbereiten. „Mit einem altersgerechten Grundriss und barrierefreier Ausstattung neu zu bauen verbessert in diesem Fall die Aussichten, möglichst lange komfortabel im eigenen Haus zu wohnen“, erklärt der BDF.
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