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L-Bank untersucht Entwicklung in Baden-Württemberg

l-bank_cover-studie_200px_72dpi  Die „zweite Miete“ entpuppte sich in den letzten Jahren als zentraler Preistreiber der Wohnkosten. Während sich die Nettokaltmiete und die sonstigen Nebenkosten im Gleichschritt mit der allgemeinen Teuerung erhöhten, gingen vom Energiebereich überdurchschnittliche Steigerungen aus. Seit der Jahrtausendwende sind die Preise für Heizöl, Gas und Strom in Baden-Württemberg um je mehr als 60 Prozent angestiegen.Zwar gibt es immer wieder kurzzeitige Entspannung an den Märkten, doch mittel- und langfristig erweist sich Aufwärtstrend als äußerst stabil. Gerade im Zuge der weltwirtschaftlichen Erholung zogen die Preise seit Beginn des Jahres wieder deutlich an. Ungebremst bleiben dabei die Aufschläge auf den Heizölpreis (+26 Prozent), bei gleichzeitig überdurchschnittlichen Zuwächsen bei Strom (+7,5 Prozent) und einem erneuten Gaspreisanstieg (+2 Prozent).
 

Angesichts der Verteuerung rücken Einsparbemühungen sowie Maßnahmen zur effizienten Energienutzung in den Fokus. Neben individuellem Bewusstsein gehen wesentliche Impulse für energetische Sanierungsmaßnahmen von wohnungsbaupolitischen Vorschriften aus. Im Neubau sowie speziell im Altbaubestand, der in Baden-Württemberg zum Großteil aus der Zeit vor 1979 stammt und damit vor dem Inkrafttreten strenger bauenergetischer Vorgaben errichtet wurde, ergeben sich umfangreiche Potenziale zur Energie- und CO2-Einsparung. Umfassende Sanierungsmaßnahmen etwa an ungedämmten Gebäudehüllen, veralteter Heiztechnik sowie undichten Fenstern können den Primärenergieverbrauch um bis zu 90 Prozent senken.Allerdings deuten die bisherigen Erfahrungen darauf hin, dass der Realisierung angesichts der finanziellen Belastungen für Eigentümer, Grenzen gesetzt sind. Daher soll den Eigentümern zukünftig mehr Flexibilität bei der Umsetzung von Sanierungsvorgaben gewährt werden. Sicherlich werden jedoch die wirkungsvollsten Anreize von der Bereitstellung von Fördermitteln und günstigen Finanzierungsbedingungen ausgehen.Zu diesen Ergebnissen kommt die Wohnungsmarktbeobachtung 2010 der L-Bank. Die jährliche Studie gibt einen regional differenzierten Überblick über Tendenzen bei Angebot und Nachfrage auf dem Wohnungsmarkt. Beleuchtet werden neben kurzfristigen Effekten auch die längerfristigen demografischen Perspektiven, die regional unterschiedlich ausfallen.Die L-Bank fördert den Bau, den Erwerb und die Modernisierung von Wohnraum in Baden-Württemberg mit zinsgünstigen Krediten. Schwerpunkt ist die Finanzierung von Wohneigentum für Familien. Darüber hinaus steht der Ausbau des Angebots bezahlbarer Mietwohnungen im Vordergrund ihrer Arbeit. Darüber hinaus bietet die L-Bank mit einem bankeigenen Angebot in Zusammenarbeit mit der KfW Fördermittel für den Neubau, die Sanierung und die Modernisierung von Mietshäusern. Insgesamt hat die L-Bank in der Wohnraumförderung im ersten Halbjahr 2011 bereits fast 600 Millionen Euro vergeben.Die Studie „Wohnungsmarktbeobachtung 2010“ steht zum Download bereitLandeskreditbank Baden-WürttembergFörderbank (L-Bank)Schlossplatz 1076131 Karlsruhe Telefon: 0721 150-0 E-Mail: vorstand@l-bank.deHomepage der L-Bank Das könnte Sie ebenfalls interessieren:Ende 2010 gab es mehr als fünf Millionen Wohnungen im LandPlus-Energiehaus von SchwörerHausWegweiser zur Heizkostenminimierung 

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