hn_0111_luftdichte  Energieeffizient bauen bedeutet neben einer guten Wärmedämmung auch eine luftdichte Gebäudehülle. Schließlich soll die wertvolle warme Luft im Haus bleiben. Um eine dauerhaft luftdichte Gebäudehülle zu erreichen, kommt es auf eine umsichtige Planung an, sagt der Fachverband Luftdichtheit im Bauwesen, FLiB. Diese Planung umfasse alle Phasen des Bauablaufs und mündet in einem Luftdichtigkeitskonzept.
Wie der Fachverband sagt, stehe am Anfang eines Dichtigkeitskonzeptes die Festlegung der sogenannten luftdichtenden Ebene. So muss verhindert werden, dass Kabel oder Rohre Luft durchlassen. „Jede Verletzung der Gebäudehülle und jeder Anschlussmeter, den man bereits im Entwurf vermeidet, muss später nicht abgedichtet werden“, erklärt der FLiB. Im Rahmen der Planung prüfe man auch die Geschlossenheit der luftdichten Hülle. „Alle potenziell problematischen Stellen werden einschließlich der zu verwendenden Materialien im Detail geplant und gezeichnet.“ Kritisch zu sehen seien Bauteilabschlüsse sowie Konstruktions- oder Materialwechsel.
Ein gutes Luftdichtigkeitskonzept findet nicht nur auf dem Papier Berücksichtigung. Nach Angaben des FLiB enthalte es auch praktikable Arbeitsanweisungen für Handwerker. Außerdem plane es die genaue Bauabfolge und ordne die verschiedenen Schritte den einzelnen Gewerken zu. „Die Koordination aller Beteiligten hilft beispielsweise zu verhindern, dass nachfolgende Gewerke die bereits fertige Luftdichtheitsschicht wieder beschädigen.“
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