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Leipzig kann sich sehen lassen, wenn es um Baudenkmäler geht. In der sächsischen Metropole gibt es unzählige Häuser aus der Jahrhundertwende, die darauf warten, aus ihrem Dornröschenschlaf zu erwachen. Sie müssen saniert werden, bevor neue Bewohner das alte Gemäuer in Beschlag nehmen. Doch wer heutzutage Wohnraum saniert, der denkt gleich an eine richtige Dämmung und den Einbau energiesparender Haustechnik. Bislang war das unter Denkmalgesichtspunkten schwierig. Das Land Sachsen hat für die energetische Sanierung von Baudenkmalen jetzt eine Handlungsempfehlung herausgegeben.
Nach Angaben des für Baufragen zuständigen sächsischen Innenministers Markus Uhlig stand das Land vor der Herausforderung, die Sanierung historischer Gebäude in Einklang mit Umweltschutz, Klimaschutz und Energieeffizienz zu bringen. „Wir wollen Denkmale schützen, in dem wir Leben in ihnen ermöglichen. Das heißt, sie müssen bewohnbar und bezahlbar sein und dem Denkmalschutz Genüge tun“, sagt der Minister.

Die Handlungsanleitung ist das Ergebnis – an ihr haben Vertreter aus Verwaltung, Wissenschaft, Denkmalpflege und Stadtplanung gearbeitet. Einbezogen waren zudem die Ingenieur- und Architektenkammer, Wohnungsunternehmen und Hauseigentümer. Die Handlungsanleitung „Energetische Sanierung von Baudenkmalen“ ist kostenlos im Internet abrufbar.

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