Hausbesitzer, die in Einbruchschutz investieren, erhalten mehr Geld vom Staat. Darauf haben Bundesbauministerium, Bundesinnenministerium und KfW-Bank hingewiesen. Ab sofort sind Zuschüsse zwischen 50 und 1.500 Euro möglich, die online direkt auf einem eigens dafür eingerichteten Portal der KfW beantragt werden können.

Damit werden seit dem 21. März auch kleinere Sicherungsmaßnahmen gefördert: Ein Zuschuss kann dann bereits ab einer Investition in Höhe von 500 EUR bei der KfW beantragt werden, heißt es in einer Erklärung. Bislang lag die Mindestinvestitionssumme bei 2.000 Euro. Zehn Prozent der investierten Mittel können Hausbesitzer demnach als Zuschuss erhalten. „Die große Nachfrage zeigt, dass es da einen Bedarf gibt. Wir haben die Zuschussförderung für den Einbruchsschutz daher noch einmal deutlich verbessert“, sagte Bundesbauministerin Barbara Hendricks. „Gegen Wohnungseinbruch hilft auch Eigenvorsorge. Dabei helfen wir“, ergänzte Bundesinnenminister Thomas de Maizière.

Zuschuss für Einbruchschutz online beantragen

Mit Hilfe der KfW-Förderzuschüsse konnten im vergangenen Jahr für 50.000 Wohneinheiten einbruchhemmende Maßnahmen gefördert werden. Hauptsächlich wurden einbruchhemmende Haus- und Wohnungstüren sowie Nachrüstsysteme für Fenster eingebaut, erklärte die KfW. Seit November 2016 ist es möglich, Förderanträge online zu stellen und innerhalb kurzer Zeit eine Zu- oder Absage zu erhalten.

Informationen zu den Fördermöglichkeiten sind auf den Internetseiten: www.kfw.de/zuschussportal oder unter www.kfw.de/einbruchschutz (kfw/ gäd)

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