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Steigende Mieten in Berlin sorgen für eine starke Nachfrage nach Wohneigentum. Aktuellen Zahlen zufolge, ist es derzeit sogar in zehn von zwölf Bezirken günstiger, Wohneigentum zu erwerben als zur Miete zu wohnen. Aber: Innerhalb von drei Jahren stiegen die Preise für Eigentumswohnungen in Berlin um durchschnittlich neun Prozent.

Erwerb von Wohneigentum ist eine teure Angelegenheit

Wie aus dem aktuellen LBS-Kaufpreisspiegel hervorgeht, werden die höchsten Standardpreise für gebrauchte Eigentumswohnungen derzeit im Bezirk Mitte verlangt. „Jedes zweite Objekt wird hier für mindestens 3.511 Euro pro Quadratmeter inseriert“, heißt es in dem Bericht. Im gehobenen Preissegment müssten Käufer in Mitte sogar mit mindestens 4.763 Euro pro Quadratmeter rechnen. Auf Platz zwei und drei kommen Friedrichshain-Kreuzberg (3.502 Euro pro Quadratmeter) und Charlottenburg-Wilmersdorf (3.295 Euro pro Quadratmeter). Weiterhin am günstigsten ist Wohneigentum in Marzahn-Hellersdorf. Dort muss man 1.774 Euro pro Quadratmeter kalkulieren.
Berlinweit seien nach Angaben der LBS die Preise für gebrauchte Eigentumswohnungen gegenüber dem ersten Quartal 2013 durchschnittlich um 9,0 Prozent pro Jahr gestiegen. Den größten Anstieg vermeldete Neukölln (+14 Prozent) – in Lichtenberg hingegen gingen die Preise um 4,4 Prozent zurück. Basis für den LBS-Kaufpreisspiegel ist die Auswertung von Immobilienangeboten in Tageszeitungen und Onlineportalen.

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