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Wer eine Eigentumswohnung in Berlin sucht, der wirft inzwischen auch einen Blick an den Stadtrand. Obwohl die Nachfrage nach Eigentumswohnungen innerhalb des S-Bahn-Rings ungebrochen ist, verlagern viele Berliner ihre Immobiliensuche ins Umland. Das berichtet Ziegert Bank- und Immobilienconsulting. „Viele Interessenten suchen inzwischen in Stadtteilen, in denen wir früher kaum Käufe beobachtet haben“, sagt Nikolaus Ziegert. Rasch steigende Preise und ein abnehmendes Wohnungsangebot in Berlin seien der Grund dafür, dass Eigentumswohnungen am Berliner Stadtrand gefragter denn je sind.

Wer eine Eigentumswohnung in der Berliner Innenstadt sucht, der muss schon tief in die Tasche greifen. Der Quadratmeterpreis für Eigentumswohnungen in Prenzlauer Berg, Charlottenburg oder Mitte liegt zwischen 3.300 und 4.300 Euro pro Quadratmeter. Menschen mit einem mittleren Einkommen zieht es deshalb in die preiswerten Lagen am Stadtrand. Nach Angaben von Ziegert Bank- und Immobilienconsulting dürfte der Bau neuer Wohnanlagen am Rande Berlins deutlich zunehmen.

Besonders beliebt sind derzeit Eigentumswohnungen in Weißensee und Köpenick. Vor allem die Gegend rund um den Weißen See – darunter das Komponistenviertel – sei dabei, sich zu einer gefragten Wohnlage zu entwickeln. Der Preis für Eigentumswohnungen in Weißensee liege Ziegert zufolge bei aktuell 2.400 Euro pro Quadratmeter. Eigentumswohnungen in Köpenick schlagen bereits mit 2.800 Euro pro Quadratmeter zu Buche. Das Fazit von Ziegert deckt sich mit dem Ergebnis einer Umfrage, die das unabhängige Bauherrenratgeber-Portal berliner-bauen.de gemacht hat: Demzufolge zieht es die Berliner am liebsten ins Umland.

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