Aufgrund der steigenden Energiekosten entscheiden sich immer mehr private Hausbesitzer für eine energetische Sanierung. Dem aktuellen Hausbesitzertrend der Landesbausparkassen zufolge wagen sich 40 Prozent der Hausbesitzer selbst an die Wärmedämmung des Hauses. Das macht Sinn, denn ein Großteil der Energie geht über die Gebäudehülle verloren. Jeder vierte Hauseigentümer möchte in den kommenden drei Jahren eine Sanierung am Eigenheim vornehmen, um seinen Geldbeutel zu entlasten.
„Vor allem für Besitzer in die Jahre gekommener Immobilien macht sich eine energetische Sanierung bezahlt. Im Mittel sparen Modernisierer etwa ein Drittel ihrer Energiekosten – das sind durchschnittlich 600 Euro im Jahr“, sagt Sabine Schmitt von der LBS. Hausbesitzer trauen sich aber nicht nur die Wärmedämmung des eigenen Hauses selbst zu, sondern 27 Prozent von ihnen würden auch vorbereitende Arbeiten wie das Schlitzen von Wasser- und Elektroleitungen selbst in Angriff nehmen. Dagegen möchten nur 19 Prozent den Austausch von Fenstern und Türen selbst vornehmen.

Mit der Eigenleistung bei der Haussanierung lässt sich bares Geld sparen. Die Modernisierung durch einen Fachmann kostet die Hausbesitzer bei der Dämmung des Daches 15.000 Euro und für Fenster und Türen immerhin noch bis zu 10.000 Euro. „Im Durchschnitt wenden Modernisierer 21.500 Euro für die energetische Sanierung ihres Eigenheims auf. Wer die nötige Expertise besitzt und selbst anpackt, kann viel Geld sparen“, sagt Sabine Schmitt.

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